Aktuelle Ausgabe
  Infos & News
  Bewerbung
  Mediadaten
  Impressum
  Countdown-Abo
  Termine / Messen
  Lernstrategien
  Linktipps
  SoftwareShop
 


Finde Deinen TRAUM-Beruf »
  COUNTDOWN – alle Ausgaben »
  Juni-Ausgabe 2010
Sie schmeißen jeden Haushalt

Hauswirtschafter/innen – professionelle Allrounder in der modernen Dienstleistungsgesellschaft


„Mit einem Abschluss als Hauswirtschafterin ist man ein Allroundtalent. Damit stehen einem viele spannende Tätigkeitsbereiche offen. Das gibt es in keinem anderen Beruf“, ist sich Manuela Kasper, gelernte Hauswirtschafterin und jetzt Fachlehrerin im Fachschulzentrum Freiberg-Zug, völlig sicher. Denn das Spektrum der Einsatzgebiete ist buntgefächert und wirklich riesig groß. „Es beginnt bei hauswirtschaftlichen Dienstleistungsunternehmen, geht über Kindereinrichtungen, Altenwohnheime und Krankenhäuser über Restaurants und Hotels bis hin zu Privat- und Großhaushalten. Selbstverständlich auch Haushalte hilfsbedürftiger Menschen,“ zählt sie auf. „Ausbildungsinhalte sind nicht nur Kochen und Putzen“, räumt Manuela gleich darauf mit verstaubten Klischees auf, „es gehören unter anderem das professionelle Erstellen von Speiseplänen, das Verpflegen verschiedenster Personengruppen, das Gestalten von Räumen und des Wohnumfeldes, das fachmännische Reinigen und Pflegen von Textilien sowie zunehmend Betreuungs- und Serviceaufgaben dazu.“ Und da in einem Haushalt – nomen est omen – optimal gehaushaltet werden sollte, werden ebenso das Wissen um betriebswirtschaftliche Geschäftsvorgänge, die Vorratshaltung und Warenwirtschaft und vieles mehr vermittelt.

In einem modernen Mehrgenerationenhaushalt von heute leben beispielsweise ein Kleinkind, dessen voll berufstätige Eltern sowie der pflegebedürftige Opa. Eine Hauswirtschafterin, die den beiden vielbeschäftigten Geschäftsleuten zur Seite steht, schmeißt nicht nur professionell den Haushalt dieser Familie, sie betreut und fördert auch das Kleinkind und versorgt den bettlägerigen Opa. Liebevoll bastelt sie mit dem Sprössling und schenkt dem Opa die gebührende Aufmerksamkeit. Nebenbei kocht sie für beide altersgerechtes Essen, kümmert sich um die Wäsche der Familie, näht, bügelt. Sie putzt die Wohnung, erledigt die Einkäufe. Natürlich alles in Abstimmung mit der Hausfrau. Am Abend kreiert sie ein dreigängiges Abendmenü für die geladenen Gäste, deckt die Tafel ein und arrangiert das selbstgestaltete Blumengesteck. Wer jetzt sagt, das schafft einer alleine doch gar nicht! Ich kriege mein Zimmer nicht in den Griff, wie soll da eine Person, diesen Wahnsinnsarbeitsumfang packen?! Tja, alles eine Frage der Organisation und des Know-hows. Also kein Problem für die gut ausgebildeten, engagierten und planvoll arbeitenden Profis. Die machen das mit links, denen geht die Arbeit flott von der Hand und sie haben sogar noch gute Laune dabei.

Übrigens eignet sich dieser Beruf auch super für Jungs. „Jungs, die sich für diese Ausbildung bzw. diesen Beruf entscheiden, sind meist besonders motiviert und sie begeistern sich mit Vorliebe fürs Kochen,“ bestätigt Manuela schmunzelnd.
Ihr macht am meisten an ihrem Beruf Spaß, dass sie mit vielen verschiedenen Menschen in Kontakt kommt und jeden Tag neue Herausforderungen meistert. Ihr Job wird nie langweilig, denn es gibt immer wieder Neues dazuzulernen. Ideal findet sie, dass sie gelernt hat, einen Haushalt rationell zu führen, und es so schafft, für sich und ihre Familie Zeit freizuschaufeln. Am liebsten bügelt sie, denn sie mag den Duft der frisch gewaschenen Wäsche.
Weitere attraktive Tätigkeitsbereiche eröffnen sich auch durch die verschiedenen Fortbildungsmöglichkeiten, die in diesem Beruf offen stehen. Manuela beispielsweise schloss nach ihrer 3-jährigen Ausbildung zur Hauswirtschafterin die Fachhochschulreife, die Zusatzqualifizierungen zum Staatlich geprüften Techniker für Hauswirtschaft und Ernährung sowie zum Staatlich geprüften Techniker für Umwelt und Landschaft an. Sie arbeitet jetzt als Fachlehrerin im Bereich Ausbildung. Möglich sind u.a. auch die Fortbildung zur/zum Fachhauswirtschafter/in, die Ausbildung zum/zur Meister/in der städtischen Hauswirtschaft sowie das Fachhochschulstudium in der Fachrichtung Ökotrophologie.

Von Steffi Mrosek


LSR


Voraussetzungen:

Wünschenswert ist mindestens ein qualifizierter Hauptschulabschluss. Angehende Hauswirtschafter/innen sollten vor allem freundlich, teamfähig, selbstbewusst, kreativ kommunikativ und sozialkompetent sein.

Ausbildung:

3-jährige duale Ausbildung

Weitere Infos:

[www.smul.sachsen.de/bildung]

Anzeigen
Aktionstag Bildung
Schulzeit bald vorbei
und dann?

Antworten auf diese Fragen gibt es am 25.09.2010
beim „Aktionstag Bildung“
10 bis 16 Uhr in Dresden
[mehr]
 
FOM
 
Azubi & Studientage
 
LSR
Heute schon die Welt verbessert?


[Flyer München]
[Hotel Frankfurt]
[Kostenlose Spiele]

[Mode Magazin]
[Partnersuche]
[Private
Krankenversicherung]

[Rente]
[Umzugsfirma beim Umzug?]