Studium Photovoltaik- und Halbleitertechnologie
an der Fachhochschule Jena
Trotz der weltweiten wirtschaftlichen Krise erlebt die Photovoltaik in Deutschland derzeit eine rasante Entwicklung. Die Produzenten der photovoltaischen Technik benötigen eine große Zahl hochqualifizierter Mitarbeiter, um die Erweiterung der vorhandenen Produktionskapazitäten sowie Neugründungen zu ermöglichen. Noch vor wenigen Jahren gab es in Deutschland keine spezialisierte Hochschulausbildung in photovoltaischer Technologie. Deswegen ist in naher Zukunft mit einem großen und attraktiven Arbeitsplatzangebot für bestens ausgebildete Ingenieure in dieser Branche zu rechnen.
Excellenz hat ihren Preis. Der Studiengang Photovoltaik gehört zu den schwierigsten, denn er vermittelt ein breites Spektrum notwendiger Kenntnisse und Erfahrungen. Die Halbleiterphysik als Grundlage der Technologie beruht auf abstrakten quantenmechanischen Vorstellungen. Die Halbleitertechnologie selbst ist eng mit der Chemie verwandt. Zusätzlich sind Solarzellen auch optische Bauelemente. Jena ist die „Stadt der Optik“. Hier bündeln sich Industrie, Forschung und Wissenschaft. Die Studierenden können auf die Erfahrung, die Kompetenz und das Know-how solcher Firmen wie Carl Zeiss und die Schott AG zurückgreifen. Die Firma SCHOTT Solar in Jena ist beispielsweise an Photovoltaik-Absolventen aus der Fachhochschule Jena stark interessiert. Studenten haben die Möglichkeit, noch während des Studiums im Rahmen der Praktika beziehungsweise bei der Anfertigung der Bachelorarbeit Kontakte zu Photovoltaik-Unternehmen aus der Region aufzubauen.
Das Fach Photovoltaik- und Halbleitertechnologie ist denjenigen zu empfehlen, die am Fach Physik großes Interesse haben und gute Leistung nachweisen können. Sie werden nach dem anspruchsvollen Studium zur Entwicklung und Innovation im Bereich erneubarer Energien in Deutschland beitragen.
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