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Keine Angst vorm Abitur:
Mit Lernstrategien zum Erfolg!
Eigentlich wissen die meisten Oberstufenschüler genug, um die 2010 anstehenden Abiturprüfungen meistern zu können. Doch was wäre eine Prüfung ohne Lampenfieber? "Keine Angst vor Prüfungsstress", macht der Oberstudienrat Dr. Georg Mondwurf Schülern Mut: "Die regelmäßige und aktive Teilnahme am Unterricht, also die Vorbereitung sowie die konstruktive Mitarbeit und Nachbereitung sind definitiv die besten Garantien für ein erfolgreiches Abitur." Und dafür gibt es viele gute Lernstrategien.
Da das Abitur eine einmalige Prüfungssituation ist, fragen sich viele Schüler: Was kommt da auf mich zu? In den Internetforen, in denen Schüler Schüler treffen, häufen sich daher Jahr für Jahr die Fragen nach Ratschlägen. Typisch der Eintrag von einem Andreas im Portal "Wer weiß was": "Ich wollte mal fragen, ob vielleicht wer Tipps und Tricks wüsste, um so gut wie möglich lernen zu können?" Es folgen viele Seiten mit ganz verschiedenen Lösungsansätzen.
Viele davon lassen sich in einer Empfehlung von Mondwurf, der im Land Bremen für die Abiturprüfungsfragen im Fach Geschichte zuständig ist, zusammenfassen: "Ein gutes Zeitmanagement ist essenziell, um den Prüfungsstress so gering wie möglich zu halten. Ich empfehle dazu, einen langfristigen Arbeitsplan aufzustellen." Die neue Dudenreihe "100 Prüfungsfragen Abitur" stellt diesen Ratschlag auch an die erste Stelle.
Es ist nicht der einzige Tipp des Verlags, auch nicht das einzige Werk zum Thema Prüfungsvorbereitung und Abitur. "Abiwissen" heißt eine weitere Reihe von Duden, die Schüler mit Wissen und Lernstoff versorgt. Mit dem "Prüfungstraining" setzt Duden neben Abiturthemen bereits in der Schlussphase der Sekundarstufe I an und vermittelt dabei auch gezielt Lernstrategien. Das ist sinnvoll, wie Mondwurf sagt: "Verantwortungsbewusste Lehrkräfte werden Schüler beraten und geeignete Literatur neben den Schulbüchern aufzeigen." Bei der Wahl der Mittel kommt es eben auch auf den individuellen Typ des Lerners an.
Auffallend bei Schülerfragen in Foren ist, dass viele vor allem nach Lernstrategien suchen, mit denen sie die enorme Stofffülle in den Griff bekommen wollen. Das ganze Fachwissen in einer Prüfung, so vermuten viele, sei die größte Hürde. Doch Mondwurf macht auch hier Schülern Mut: "Allein das reine Faktenwissen ist längst kein Garant für eine gute Abiturprüfung. In der Regel wird der Lehrer dem Kandidaten sogar Hinweise geben, wie der reine Lernstoff sinnvoll eingegrenzt werden kann, da es eben nicht darum geht, ein enzyklopädisches Wissen abzufragen."
Sehr viel sinnvoller sei es laut Mondwurf zum Beispiel, die so genannten Operatoren (siehe Info rechts) zu trainieren, die auf die drei Anforderungsbereiche der Abiturprüfung hinweisen: die Wiedergabe und das Beurteilen von Sachverhalten und das selbstständige Arbeiten. Dies sei besonders in den sprachlichen und gesellschaftspolitischen Fächern wichtig.
Und wenn es doch zum berühmt-berüchtigten "Blackout" in der Prüfung kommen sollte, gibt es für Mondwurf auch eine Lösung: "Ruhe bewahren und versuchen, einen für sich schlüssigen Lösungsansatz zu finden. Diesem wird - auch wenn er vom Erwartungshorizont abweichen sollte - in der Bewertung zumeist positiv Rechnung getragen." |
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Was sind Operatoren und Anforderungsbereiche?
In den Abiturprüfungsfächern werden Aufgaben bearbeitet, die das Können in drei verschiedenen Anforderungsbereichen (AFB) abfordern:
AFB1: Reproduktion von gelerntem Wissen
AFB2: Verarbeiten von fachspezifischen Inhalten und Transfer
AFB3: Reflexion und Problemlösung
Jede Aufgabe signalisiert dem Schüler durch einen entsprechenden "Operator", welche Art Leistung von ihm erwartet wird. Das ist wie ein Code, den der Schüler ganz leicht knacken kann. Eine typische Frage für AFB1 beginnt zum Beispiel mit "Nennen Sie ..." oder "Zählen Sie auf ...". AFB2-Aufgaben beginnen zum Beispiel mit "Arbeiten Sie ... heraus" oder "Erläutern Sie ..." Wird der Schüler nach einer Bewertung oder Beurteilung gefragt, ist dies typisch für AFB3.
In den Abihelfern des Dudenverlags werden alle Operatoren sehr detailliert beschrieben.
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»Auch Pausen und frische Luft
helfen gegen Prüfungsstress«
Interview mit Dr. Georg Mondwurf: So sieht eine gute Abiturvorbereitung aus
Das Lernen zu lernen ist wichtig, um gut fürs Abitur aufgestellt zu sein. Wie Schüler das Lernen organisieren können und was sie bei der Prüfungsvorbereitung bedenken sollten, verrät Dr. Georg Mondwurf im Interview.
Frage: Wie sieht die generelle Strategie für eine gute Prüfungsvorbereitung aus?
Dr. Georg Mondwurf: Mir persönlich erscheint ein gutes Zeitmanagement essenziell, um den Prüfungsstress so gering wie möglich zu halten. Das bedeutet, zu wissen, wie Lernstoff organisiert werden muss. Ich empfehle, einen langfristigen Arbeitsplan aufzustellen, der -
wenn er diszipliniert befolgt wird - auch kurz vor der Prüfung noch ausreichend Zeit bietet, um mal eine Pause einzulegen.
Frage: Aber sind es nicht gerade diese Pausen, in denen ängstliche Gedanken an die Prüfung in den Kopf schleichen?
Dr. Georg Mondwurf: Es kommt auf die Art der Pausen an. Spaziergänge oder sportliche Aktivitäten sind ideal, um überschüssiges Adrenalin abzubauen. Und die meisten Geistesblitze stellen sich nicht am Schreibtisch, sondern eher auf dem Fahrrad oder beim Jogging ein. Frische Luft kann Lernblockaden brechen. Bitte auch ans regelmäßige Lüften des Arbeitszimmers denken!
Frage: "Wie bewältige ich den ganzen Lernstoff?", ist die häufigste Schülerfrage in Internetforen. Lässt sich die allgemein beantworten?
Dr. Georg Mondwurf: Ja! Für sehr wichtig halte ich, dass der Prüfling über ein Instrumentarium geeigneter Lernmethoden und Lernstrategien verfügt und nicht anfängt, diese erst auf den letzten Drücker auszuprobieren. Viele Kompetenzen - etwa das Anfertigen einer Mindmap - muss man langfristig trainieren. Wenn man in eine mündliche Prüfung muss, sollte man den Lehrer nicht drei Jahre lang im Unterricht angeschwiegen haben.
Frage: Welchen Sinn macht es, sich bei vergangenen Abiturprüfungen und exemplarischen Prüfungsfragen wie in der Dudenreihe "100 Prüfungsfragen Abitur" zu bedienen? Ist dies wirklich eine gute Lernmethode?
Dr. Georg Mondwurf: Ich halte das für eine sinnvolle Methode. Allerdings sollten die Aufgaben der Klausuren der Oberstufe bereits konsequent auf den Aufgabentypus der Abiturprüfung vorbereiten. Die Aufgaben sollten möglichst eine thematische Einheit bilden, so wie in der Dudenreihe. Kleinschrittige Aufgaben mit vielen inhaltlich unverbundenen Aufgabenteilen entsprechen nicht dem Sinn der Abiturprüfung und sollten daher auch in den vorbereitenden Klausuren vermieden werden. Die Prüflinge müssen rechtzeitig die Gelegenheit zu eigenständigen Beiträgen sowie zu Selbstständigkeit in der Strukturierung haben, dann klappt es auch mit der Abiturprüfung.
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Zur Person:
Dr. Georg Mondwurf
Dr. phil. Georg Mondwurf ist Oberstudienrat, Jahrgang 1963 und seit 1994 Lehrer in Bremerhaven. Nach seiner Promotion im Mai 2001 war er von 2002 bis 2009 Lehrbeauftragter der Universität Oldenburg und ist seit 2007 Abteilungsleiter an einem Schulzentrum in Bremerhaven. Seit 2009 ist Mondwurf Fachberater im Referat 21 (Geschichte) der Senatorin für Bildung und Wissenschaft (SfBW) in Bremen und dort für die Abiturprüfungsfragen zuständig. |
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| »100 Prüfungsfragen Abitur, Abiwissen & Prüfungstraining«
Drei Dudenreihen für mehr Prüfungsdurchblick
Drei Buchreihen aus dem Dudenverlag bieten den Prüflingen zahlreiche Vorbereitungsmöglichkeiten sowie Lösungen für Lernstrategien und unterstützen sie bei der Vertiefung ihres Wissens.
100 Prüfungsfragen Abitur
Die neue Reihe "100 Prüfungsfragen Abitur" von Duden steht für die effiziente Vorbereitung auf die Abiprüfungen. Mit ihr können Abiturienten auch den "Ernstfall" proben. Jeder Band enthält mehr als 100 typische Prüfungsfragen, die von der einfachen Fragestellung in immer komplexere Bereiche führen - das entspricht der realen Prüfungssituation. Neben den Fragen erhält der Schüler Analysematerialien wie entsprechende Quellentexte, Abbildungen und Grafiken. Die Antworten folgen direkt nach der Frage und liefern die entscheidenden Informationen. Dabei ist jeder Frage der entsprechende Anforderungsbereich zugeordnet. Ergänzt werden die "100 Prüfungsfragen Abitur" durch eine detaillierte Beschreibung der Operatoren für die Anforderungsbereiche und viele wertvolle Tipps für die Prüfung.
"100 Prüfungsfragen Abitur" (jeweils 192 Seiten und je 9,95 €) sind aktuell für die Fächer Biologie, Deutsch, Englisch und Geschichte zu haben. Im Herbst 2010 erscheinen Bände für die Fächer Chemie, Mathematik, Physik sowie Politik und Wirtschaft.
Abiwissen
Ebenfalls neu von Duden ist die Reihe "Abiwissen". Sie deckt die drei wichtigsten Aufgaben ab, vor denen Schüler der Oberstufe stehen: die Vorbereitung auf Klausuren, das Erstellen von Referaten und die Vorbereitung auf das mündliche und schriftliche Abitur. Jeder Band fasst ein Thema kompakt zusammen und konzentriert sich dabei auf die prüfungsrelevanten Inhalte. Hervorgehobene Textblöcke wie "Basiswissen" und "Chronologie" liefern prägnante Informationen, die jeder Schüler schnell verinnerlichen kann. Das dezente Farb- und Layoutbild sowie hervorgehobene Stichwörter sorgen für einen optimalen Überblick über das Wissen. "Abiwissen" vermittelt zudem in fächerübergreifenden Übersichten - zum Beispiel der Zuordnung historischer Ereignisse zu Werken aus der Literatur und Kunst - wichtige Hintergrundinformationen, die dem Themenverständnis dienen.
Die beiden ersten Bände der Reihe "Abiwissen" (jeweils 112 Seiten, je 12,95 €) behandeln die Themen "Englisch - Landeskunde" und "Geschichte - Weimarer Republik und Nationalsozialismus".
Prüfungstraining
Das "Prüfungstraining" ist eine Dudenreihe, die Schüler auf verschiedenen Wegen auf die Abschlüsse der zehnten Klasse und der Realschule sowie auf das Abitur vorbereiten. Neben der kompakten und übersichtlich strukturierten Darstellung aller prüfungsrelevanten Inhalte enthalten die Bände zahlreiche Übungen und Prüfungsaufgaben, die direkt im Buch beantwortet werden. Die Lösungen werden am Ende jeder Ausgabe präsentiert. Zudem enthält jeder Band ein Passwort, das zum Downloaden auf dem Dudenportal
www.schuelerlexikon.de
berechtigt.
Passend zu jedem Band erhalten Schüler dort jährlich aktualisiert die Originalklausuren und Abiturprüfungsfragen aus den Bundesländern samt Musterlösungen. Z.Zt. werden auf www.schuelerlexikon.de rund 200 Originalprüfungen mit Lösungen angeboten.
"Prüfungstraining" ist erhältlich für folgende Abschlüsse und Fächer:
Realschulabschluss: Deutsch, Mathematik und Englisch (je 9,95 €)
Gymnasium 10. Klasse: Deutsch, Mathematik und Englisch (je 9,95 €)
Abitur: Deutsch, Englisch, Geschichte, Biologie und Mathematik - Analysis sowie lineare Algebra und Stochastik (je 12,95 €) |
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| »Tipps für Lernstrategien von Duden«
Täglicher Arbeitsplan
Wer seine Lernzeit gut strukturiert, lernt effektiver, ist motivierter und erkennt notwendige Pausen. Denn auch die müssen unbedingt sein, "SMS - Clever durchs Abitur" empfiehlt einen Zeitanteil von 25 Prozent. In den 75 Prozent Lernarbeitszeit gewinnt der Schüler Erfahrungen, um Prioritäten zu setzen und den Zeiteinsatz für Teilaufgaben richtig einzuschätzen.
Textvielfalt bewältigen
Viel Text, viel Wissen, das ist wesentlicher Lernbestandteil in der Oberstufe. Um aus einer Fülle von Texten schnell die wichtigsten Informationen herauszufiltern, zu werten und abzuspeichern, setzt "SMS" auf die Fünf-Schritte-Methode:
1. Überfliegen: Was passt auf den ersten Blick zur Lernaufgabe?
2. Fragen: Fragen an die Inhalte der Texte stellen.
3. Antworten: Die Texte nun gründlich lesen und die Antworten markieren.
4. Zusammenfassen: Die Sinnabschnitte selbst zusammenfassen.
5. Wiederholen: Die unter 2. gestellten Fragen mit eigenen Antworten und aus dem Gedächtnis beantworten.
Textauszüge herstellen
Um einem längeren Text die wirklich wichtigen Informationen zu entnehmen, sollte man eigene Textauszüge herstellen. Diese auf einem separaten Blatt oder Karteikarten notieren.
Lerntagebuch
Ein Lerntagebuch ist ein Mix aus Lernterminkalender und Lernprotokoll. Wer ein Lerntagebuch regelmäßig und konsequent führt, zementiert damit geradezu seine Lernstrategien, die nun viel leichter fallen. Zu einem Lerntagebuch gehören
- die Lernziele,
- Lernplanungsziele und die Überprüfung der Planungsschritte,
- Prüfungstermine,
- fächerübergreifende Verknüpfungen,
- Erfahrungen mit Lernmethoden und Lernpartnern.
Ordnung hilft beim Lernen!
Ein ordentlicher und gut organisierter Arbeitsplatz ist Grundvoraussetzung für effektives Lernen, denn Ordnung schafft die nötige Ruhe. Ablagemöglichkeiten, griffbereite Arbeitsmittel und eine übersichtliche Anordnung sind die Grundvoraussetzungen. Ein guter Trick ist, Material in nach Themen sortierten Kartons zu lagern, um Platz auf dem Schreibtisch zu schaffen. |
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| Die Merkhilfenreihe "SMS (Schnell-Merk-System)" macht Schüler mit dem Titel "Clever durchs Abitur" fit für Lernstrategien. Der Band zeigt Abiturienten auf fast 100 Seiten mit kompakten Informationen, wie sie sich Wissen nachhaltig aneignen, Klausuren, Hausarbeiten und Referate perfekt vorbereiten und erfolgreich bewältigen können. Im Mittelpunkt stehen Lernstrategien, die vieles leichter machen. |
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