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Neue Zugangsbeschränkung fürs Gymnasium

Es gibt Neuerungen in der Bildungspolitik in Sachsen, die einige von euch garantiert schon mitbekommen haben: Die Zugangsbeschränkung zum Gymnasium wurde nun wieder auf 2,0 hochgesetzt. Es mag zwar auch einige Kritiker dieser Maßnahme geben, aber wir, der Landesschülerrat Sachsen, sehen die Änderung als notwendig an.
In den letzten Jahren kam es immer mehr zu einer Abwertung der Realschulen, folglich besuchten mehr Schüler nach der Grundschule das Gymnasium. So kam es, dass viele dieser Kinder nach einer gewissen Zeit vom Gymnasium zur Mittelschule wechselten, weil sie den Anforderungen am Gymnasium nicht gewachsen waren oder das Abitur nur knapp schaffen würden.
Das Image der Realschulen sollte aufgebessert werden – ganz im Sinne der Gleichberechtigung. Für eine funktionierende Gesellschaft sind Menschen mit unterschiedlicher Ausbildung notwendig, nicht nur hochstudierte und spezialisierte Menschen. Wir unterstützen keineswegs das Klischee über Realschüler, das in der Gesellschaft anzutreffen ist. Jedoch muss man auch beachten, wodurch dieses Bild entsteht. Die Ursachen zu beheben, ist Aufgabe der Bildungspolitik. Gerade soziale und gesellschaftliche Erziehung kommt an Realschulen oft noch zu kurz. Dabei ist Demokratieerziehung die Grundlage, wenn Jugendliche später einmal Verantwortung in der Gesellschaft übernehmen werden. Und genau da setzten auch wir an. Wir möchten durch Schülervertretungsarbeit Jugendlichen ein Gefühl für Demokratie und das Übernehmen von Verantwortung nahe bringen.
I hr habt Fragen an den Landesschülerrat oder wollt euch einfach mal über uns informieren?
Dann schaut auf unsere Internetseite, die bald in ganz neuem Glanz erscheint.

[www.lsr-sachsen.de]

Euer Landesschülerrat Sachsen


LSR
[www.lsr-sachsen.de]
 
   
Sachse unter besten Nachwuchswissenschaftlern

Andreas Lang (19) vom Johannes-Kepler-Gymnasium, Chemnitz holte einen der ersten Preise beim 45. Bundeswettbewerb von Jugend forscht. Er siegte in der Kategorie Mathematik/Informatik. Herzlichen Glückwunsch!
Andreas entwickelte ein Verfahren zur schnellen Gesichtsdetektion mittels Schwarmintelligenz.
Wenn ein Vogel- oder Fischschwarm blitzschnell seine Richtung ändert, ohne dass die Tiere dabei zusammenstoßen, ist die sogenannte Schwarm­intelligenz im Spiel. Nicht nur Biologen, auch Informatiker und Robotikexperten zeigen sich zunehmend von diesem Phänomen fasziniert und versuchen es mit Computerprogrammen naturgetreu zu simulieren. Andreas Lang hat die Schwarm­intelligenz für eine besondere Anwendung nutzbar gemacht. Er entwickelte eine Software, mit deren Hilfe sich Gesichter auf einem Video auch dann verfolgen lassen, wenn sie sich drehen, wenden oder entfernen. Der Trick: Der Rechner definiert bestimmte Regionen im Gesicht als einen virtuellen Schwarm, dessen Verhalten er dann zuverlässig verfolgen kann.


Zukunft
 
   
Eine Berufsausbildung mit Zukunft:
Chemisch-technische/r Assistent/in – Schwerpunkt Biotechnologie


Labors gibt es in vielen Bereichen. Doch egal ob Industrie oder Forschung: Am Hochtechnologiestandort Deutschland werden Fachkräfte gesucht, die universell einsetzbar sind. In Biologie und Chemie. „Chemisch-techni­sche Assistenten – Schwerpunkt Bio­technologie“ sind in beiden Bereichen fit. Seit zehn Jahren wird diese Ausbildung erfolgreich in Lengenfeld, an der Berufsfachschule für Technik des Bildungsinstituts Pscherer angeboten. Sie genießt einen hervorragenden Ruf, vor allem bei Unternehmen und Forschungseinrichtungen. Das Plus: erfahrene Dozenten, modernste Arbeitstechniken und Methoden sowie ein hoher Praxisanteil. Auch mit den Zukunftstechnologien Biotechnologie und Genetik wird sich in der 2-jährigen Berufsausbildung für Realschüler und Abiturienten auseinandergesetzt.


Weitere Infos:

[www.pscherer-online.de]

 
   
Rechtzeitiges Kommen sichert die besten Plätze.

Das gilt auch für den Lehrstellenmarkt im Handwerk. Bereits zahlreiche Unternehmen im Handwerkskammerbezirk Dresden haben ihre Plätze für das neue Ausbildungsjahr 2010/2011 unter Dach und Fach.
Die Lieblingsberufe im Handwerk sind bei den Jugendlichen auch in diesem Jahr wieder der Kraftfahrzeugmechatroniker/in, Friseur/in und Elektroniker/in.
Um als Bewerber die passende Ausbildung zu finden, bietet die Handwerkskammer Dresden ein umfangreiches Beratungsangebot.
Infos gibt es unter Telefon 0351 4640-964. Zusätzlich sind die Ausbildungsberater jeden Donnerstag in den Räumen der Kreishandwerkerschaften Dresden, Region Meißen, Südsachsen, Bautzen und Görlitz vor Ort, um Schulabgängern bei der Berufsorientierung und Berufsfindung behilflich zu sein. Schüler/innen und ihre Eltern sind von 14:00 bis 17:00 Uhr eingeladen, um sich über die beruflichen Chancen im Handwerk zu informieren.

LSR

Infos: 0351 4640-964

 
   
Alles auf Anfang

Bisher ohne Berufsabschluss? Keinen Arbeitplatz? Wer neue Wege sucht, um auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen, kann ab sofort bei der Handwerkskammer Dresden eine Umschulung (HWK-Abschluss) absolvieren.
So startet am 2. August 2010 die Umschulung zum/zur Fachkraft für Möbel-, Küchen- und Umzugsservice. Über zwei Jahre werden Kenntnisse im Montieren sowie Auf- und Abbauen von Küchen- und Möbelteilen, zur Installation elektrischer Anlagen und Geräte, aber auch zum Planen und Vorbereiten von Arbeitsabläufen und in der Logistik vermittelt.
Die Umschulung ist zertifiziert und kann über den Bildungsgutschein gefördert werden.
Ab September 2010 sind Umschulungen zum/zur Änderungsschneider/in, Maßschneider/in sowie zum Raumausstatter/in und Tischler/in geplant. Außerdem wird es eine Umschulung zum Maler und Lackierer mit Zwischenstufe Bauten- und Objektbeschichter/in geben.

Informationen und Anmeldung:
Claudia Lösche, Telefon 0351/8087-528 oder per E-Mail: claudia.loesche@hwk-dresden.de

 
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