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Mehr Geld für Ganztagsangebote – für euch!

LSR Sachsen

Der sächsische Kultusminister Christian Piwarz gab Ende Januar bekannt, in Zukunft deutlich mehr Geld in die Förderung von Ganztagsangeboten (GTA) stecken zu wollen. Wir begrüßen das. Damit eröffnen sich ganz neue Möglichkeiten. Auch eure Schulen haben sicherlich viele Ideen für eine weitreichendere Gestaltung des Schulalltages. Mit der Bereitstellung zusätzlicher Mittel sind finanzielle Engpässe beseitigt – der Ausbau kann beginnen! Ganztagsangebote fördern eure Kreativität und Individualität, bieten Raum, euren Hobbys nachzugehen oder das nicht verstandene Gleichungssystem aus der Mathestunde vertieft zu wiederholen. Aber das Geld sollte natürlich auch sinnvoll eingesetzt werden. Wir können da nur an euch appellieren, bei der Schulkonferenz demokratisch über die genaue Verwendung des Geldes zu beraten. Denn die Angebote sollen ja euch zugutekommen. Es nützt nichts, wenn eine Arbeitsgemeinschaft aus der Taufe gehoben wird, die keiner besuchen will. Zurzeit werden GTA vor allem am Nachmittag angeboten. Aber die GTAs heißen ja nicht umsonst so. Wir finden, dass es auch denkbar ist, diese über den ganzen Tag zu verteilen. Das nennt man dann rhythmisiertes GTA-Modell.

Vincent Koch – Pressesprecher LandesSchülerRat Sachsen
[lsr-sachsen.de]


Entwicklung der tariflichen Ausbildungsvergütungen 2018

NewsLaut Bundesinstitut für Berufsbildung sind die tariflichen Ausbildungsvergütungen im Jahr 2018 im bundesweiten Durchschnitt um 3,7 % gestiegen. Sie lagen 2018 bei durchschnittlich 908 € brutto im Monat. In Westdeutschland wurde ein durchschnittlicher Betrag von 913 € erreicht, in Ostdeutschland waren es 859 €. Auch zwischen den Ausbildungsberufen bestanden erhebliche Unterschiede in der Vergütungshöhe. Besonders hoch lagen sie im Handwerksberuf Maurer mit monatlich 1.159 € im gesamtdeutschen Durchschnitt (West: 1.175 €, Ost: 975 €). Hohe tarifliche Vergütungen wurden bspw. auch in den Berufen Mechatroniker (gesamt: 1.088 €, West: 1.091 €, Ost: 1.070 €), Industriekaufmann (gesamt: 1.047 €, West: 1.051 €, Ost: 981 €) und Kaufmann für Versicherungen und Finanzen (einheitlich: 1.035 €) gezahlt. Vergleichsweise niedrig waren die tariflichen Vergütungsdurchschnitte 2018 zum Beispiel in den Berufen Maler und Lackierer (einheitlich: 718 €), Bäcker (einheitlich: 678 €), Florist (gesamt: 617 €, West: 622 €, Ost: 587 €), Friseur (gesamt: 584 €, West: 606 €, Ost: 387 €) sowie Schornsteinfeger (einheitlich: 518 €).


Abi – und dann?

BIBB-Untersuchung zu Motiven von Schulabgängern für Ausbildung oder Studium

Was bewegt Gymnasiastinnen und Gymnasiasten zur Aufnahme einer beruflichen Ausbildung? Angesichts steigender Studierendenzahlen hat das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) untersucht, welche Schüler (m/w/d) trotz Hochschulzugangsberechtigung eher eine Ausbildung als ein Studium planen und welche Faktoren dies begünstigen.
Die BIBB-Untersuchung zeigt u.     a., dass die Wahrscheinlichkeit, eine Ausbildung anzustreben, umso höher ist, je konkreter die eigenen beruflichen Vorstellungen sind. Die Ergebnisse verdeutlichen aber auch, dass ein Teil der Jugendlichen offensichtlich meint, ihre beruflichen Interessen besser in einem Studium realisieren zu können. Dies gilt zum Beispiel für jene mit Interesse an forschend-abstrakten oder künstlerisch-sprachlichen Tätigkeiten. Dass auch eine Vielzahl von Ausbildungsberufen derartige Tätigkeitsaspekte bieten, spricht aus Sicht der BIBB-Fachleute dafür, in der Berufsorientierung stärker auch auf solche Berufe einzugehen, so zum Beispiel auf Labor- oder IT-Berufe, technischer Produktdesigner oder auch Pflanzentechnologe, Buchhändler, Mediengestalter, Maskenbildner oder Goldschmied.

Mehr unter: www.bibb.de/de/die_themen.php

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