So ticken Personaler

Fünf Fragen an Steffen Opitz, Leiter Personal/Organisation bei der Dresdner Kühlanlagenbau GmbH

Personaler

Worauf achten Personalentscheider bei der Dresdner Kühlanlagenbau GmbH bei der Suche nach dem richtigen Auszubildenden?

Wir, beim Dresdner Kühlanlagenbau, legen bei der Auswahl für zukünftige Azubis sehr viel Wert auf den Blick hinter die Kulissen. Zeugnisse sind für uns nur ein kleiner Hinweis. Wichtiger ist der Mensch dahinter mit all seinen Interessen und sonstigen Fähigkeiten. Diese Informationen entdecken wir mit den eigens konzipierten Wissenstests und Aktionen, die wir mit den Bewerbern im Azubicamp durchführen.

Welche formalen Kriterien sollte die Bewerbung um einen Ausbildungsplatz erfüllen?

Selbstverständlich benötigen wir eine klassische Online-Bewerbung, aus der wir den Lebenslauf, die Zeugnisse und ggf. durchgeführte Praktika ersehen können. An der Form der Bewerbungsunterlagen kann man sehr gut erkennen, mit welcher Ernsthaftigkeit der Bewerber sich auf den neuen Lebensabschnitt vorbereitet hat.

Wie weckt man im Bewerbungsanschreiben Ihr Interesse und wie sollte es aufgebaut sein?

Im Bewerbungsschreiben sollte der ehrliche Wille des Bewerbers erkennbar sein. Begleitend sind Bestätigungen bereits absolvierter Praktika stets ein Ausdruck eines gewissen Interesses an einem handwerklichen Beruf. Wenn zudem noch die Form ansprechend ist und die Rechtschreibung zeigt, dass man sich intensiv um einen Ausbildungsplatz bei diesem einen Unternehmen bewirbt, dann ergibt das ein rundes Bild. Wenn wir jedoch ganz ehrlich sind, dann bewerben sich eher die Unternehmen beim Bewerber und genau dafür muss man das Interesse auch in Richtung Bewerber aufbauen – dies gelingt uns mit dem Azubicamp Jahr für Jahr immer besser. Hierbei helfen uns natürlich unsere Auszeichnungen wie der HR-Excellence-Award vom Dezember 2016 oder die Ernennung zum Besten Ausbildungs­betrieb Deutschlands im Focus April 2017 mit der entsprechenden medialen Aufmerksamkeit.

Nach welchen Kriterien analysieren Sie den Lebenslauf?

Für den Lebenslauf gibt es im Grunde zwei wichtige Kriterien: lückenloser Nachweis der Lebensabschnitte und Aktualität.

Welche Fragen sollte ein Bewerber im Vorstellungs­­ge­spräch beantworten können? Worauf sollte er achten?
Wie sollte er sich vorbereiten?

Der Bewerber sollte vor allem „bei sich bleiben“ und Ehrlichkeit an den Tag legen. Es geht ja um seinen nächsten Lebensabschnitt. Wissen zu den Eckdaten des Unternehmens bieten sich ebenso an, wie Aufmerksamkeit im Gespräch. Fragen an das Unternehmen sollte der Bewerber im Gepäck haben, denn im Gespräch hat er die Entscheider am Tisch und kann klare und ehrliche Antworten erhalten. …und die Vorbereitung startet ja bereits am Kleiderschrank, beim Friseur, mit einem gepflegten Eindruck – dies gilt übrigens für beide Seiten.

Foto: privat


Fünf SoFa-Fragen an David Hermer, Ausbildungsleiter der IKK classic in Sachsen

Personaler David HermerWorauf achten Personalentscheider bei der IKK classic bei der Suche nach dem richtigen Auszubildenden für den Beruf des Sozialver­sicherungsfachangestellten (SoFa)?

Die Bewerber sollten unbedingt ein hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein, Zuverlässigkeit, Interesse am selbstständigen Arbeiten sowie der Arbeit mit Menschen mitbringen. Zudem sollte Teamfähigkeit, Flexibilität und Mobilität sowie der vertraute Umgang mit modernen Kommunikations- und Informationstechnologien für sie selbstverständlich sein.

Welche formalen Kriterien sollte die Bewerbung um einen Ausbildungsplatz erfüllen?

Sowohl Realschüler als auch Schüler weiterführender Schulen können den Beruf erlernen.
Gute Schulnoten, besonders in den Fächern Deutsch und Mathematik, sind dabei unabdingbar.
So ergeben sich für Bewerber folgende Kriterien: Realschüler müssen die Note 2 in Mathematik und Deutsch oder minimal in einem dieser beiden Fächer die Note 3 in ihrem Abschlusszeugnis nachweisen. Ihr Notendurchschnitt muss zudem mindestens 2,5 betragen. Bewerber mit einem weiterführenden Schulabschluss (z.   B. Fachabitur oder Abitur) müssen mindestens eine Note 3 in Mathematik und Deutsch sowie einen Notendurchschnitt von 3,0 oder gar besser vorweisen.

Wie weckt man im Bewerbungsanschreiben Ihr Interesse und wie sollte es aufgebaut sein?

Ehrenamtliches Engagement zeigt das Verantwortungsbewusstsein im sozialen Umfeld, egal ob im Verein oder in der Schule. Das unterstützt die Bewerbung. Zu einer vollständigen Bewerbung gehören für uns neben einem Anschreiben, der Lebenslauf, die Kopien der zwei letzten Schulzeugnisse sowie Nachweise zu etwaigen Praktika, sonstigen Enga­gements und Qualifikationen (Computerkurs, Sprachreise, Vereinsarbeit, Hobbies u.   ä.).
Sollten Interessenten /-innen eine Bewerbung per E-Mail bevorzugen, ist es für uns hilfreich, wenn sie ihre Bewerbungsunterlagen komplett in einem PDF-Dokument zusammenfassen.

Nach welchen Kriterien analysieren Sie einen Lebenslauf?

Bei einer Zusammenarbeit steht für uns immer Verantwortung, Vertrauen, Verlässlichkeit und Verbindlichkeit im Vordergrund. So sind für uns auch diese Kriterien im Lebenslauf von großer Bedeutung. Das heißt im Klartext: Ein Lebenslauf sollte authentisch, wahrheitsgemäß und in jedem Hinblick lückenlos sein. Im Übrigen sollte dieser mit Struktur, Erläuterungen, Stringenz, Sorgfalt und Aktualität überzeugen.

Welche Fragen sollte ein Bewerber im Vorstellungs­ge­spräch beantworten können? Worauf sollte er achten? Wie sollte er sich vorbereiten?

Für die IKK classic steht der Faktor „Mensch“ im Vordergrund. Wir möchten also unsere Bewerber/-innen selbst kennenlernen. Somit ist es wichtig, dass diese sich authentisch präsentieren und dabei nicht nur eine Rolle spielen. Unser Auswahlverfahren führen wir in kleineren Gruppen durch. Dadurch haben wir die Möglichkeit, jeden Bewerber besser kennenzulernen und uns von seinen Stärken und Schwächen ein Bild zu machen. Zum IKK-Bewerbertag (Auswahlverfahren) bekommt jeder Bewerber verschiedene Aufgaben gestellt. Diese können in Form einer Einzel- oder Gruppenübung sein, welche schriftlich oder mündlich zu lösen sind.

Also jetzt bewerben und gut vorbereiten!
Mehr Informationen rund um den Berufsstart findest du unter:
www.ikk-classic.de/ausbildung

Foto: privat


Angela Bomsdorf, Mitarbeiterin Bereich Personal / Berufsausbildung bei der Stadtreinigung Dresden GmbH

Angela BomsdorfWorauf achten Personalentscheider der Stadtreinigung Dresden GmbH (SRD) bei der Suche nach dem richtigen Auszubildenden?

Bei der Suche nach Auszubildenden achten wir vor allem auf manuelle und intellektuelle Fähigkeiten, soziale Kompetenzen sowie die schulischen Leistungen. In den Fächern Mathematik und Deutsch sowie bei der Ausbildung zum/zur Berufskraftfahrer/ in im Fach Physik erwarten wir gute Noten. Die Auszubildenden müssen auch menschlich ins Team passen und in der Lage sein, schwierige Aufgaben zu bewältigen. Die nötige Leistungsbereitschaft sowie die Motivation für die Ausbildung bei der SRD selbst sind ebenso wichtig. Aber auch gute Umgangsformen sind ein Muss. Die Stadtreinigung Dresden ist ein Dienstleistungsunternehmen, jeder Auszubildende hat täglich Kundenkontakt und ist daher unser Aushängeschild.

Welche formalen Kriterien sollte die Bewerbung um einen Ausbildungsplatz erfüllen?

Das wichtigste formale Kriterium einer Bewerbung ist noch immer die Vollständigkeit der Unterlagen. Denn ohne vollständige Unterlagen ist eine Einschätzung der Bewerber nur bedingt möglich. Aber auch der Gesamteindruck sollte ordentlich und sauber sein. In der Bewerbung sollten immer ein Anschreiben, der Lebenslauf, das letzte Zeugnis sowie ggf. Praktikumseinschätzungen enthalten sein. Der einfachste Weg der Bewerbung erfolgt über unser Online-Stellenportal. Eine Bewerbung per Post oder E-Mail ist selbstverständlich auch möglich.

Wie weckt man im Bewerbungsanschreiben Ihr Interesse, und wie sollte es aufgebaut sein?

Aussagekraft und Authentizität sind das A und O eines Anschreibens. Dabei sollte auch auf die persönlichen Fähigkeiten, Kenntnisse und Fertigkeiten eingegangen werden, welche der/die Bewerber/in für die Ausbildung mitbringt. Praktische Erfahrungen und Ferienjobs gehören ebenso in ein gutes Anschreiben wie Freizeitaktivitäten. Wichtig ist immer, dass die Motivation für die Ausbildung bei der Stadtreinigung Dresden klar wird.

Nach welchen Kriterien analysieren Sie einen Lebenslauf?

Zuallererst ist es wichtig, dass der Lebenslauf vollständig und übersichtlich ist, denn so lassen sich die wichtigsten Informationen schnell erfassen. Erleichternd ist es für uns, wenn die aktuelle Tätigkeit ganz oben steht. Grundsätzlich prüfen wir, ob der schulische Werdegang die Voraussetzungen für die Ausbildung erfüllt, ebenso, ob Praktika bzw. sonstige berufliche Erfahrungen für die Ausbildung von Vorteil sind.

Welche Fragen sollte ein Bewerber im Vorstellungsgespräch beantworten können? Worauf sollte er achten? Wie sollte er sich vorbereiten?

Im Vorfeld des Gespräches sollte sich der/die Bewerber/in ausführlich mit der Situation eines Bewerbungsgespräches auseinandersetzen und diese vorab mit Familie oder Freunden einmal ausprobieren, bzw. sich Tipps und Tricks geben lassen.
Pünktlichkeit und ein gepflegtes Äußeres sind dann ein guter Start in das Vorstellungsgespräch. Grundsätzlich erwarten wir, dass sich die Bewerber über die Stadtreinigung Dresden und den Ausbildungsberuf im Vorfeld informiert haben. Fragen nach dem Unternehmen, der Vorstellung zu Tätigkeiten in der Ausbildung aber auch nach der Motivation und dem Interesse werden mit Sicherheit gestellt. Darüber hinaus sollen die Bewerber etwas über sich selbst erzählen, und die wichtigsten Stationen ihres Lebensweges, Freizeitaktivitäten und Stärken vorstellen.

Foto: privat


Jana Hempel, Personalreferentin der Deutschen Werkstätten Hellerau

Jana Hempel, Personalreferentin der Deutschen Werkstätten HellerauWorauf achten Personalentscheider bei der Deutsche Werkstätten Hellerau GmbH bei der Suche nach dem richtigen Auszubildenden?

Zum einen achten wir auf die Noten in den Fächern Mathematik, Physik und Deutsch sowie auf die Kopfnoten im Zeugnis und zum anderen sollte sich der Bewerber schon mit seinem Berufswunsch eines Tischlers oder Industriekaufmanns /-kauffrau auseinandergesetzt haben, z.   B. durch Praktika oder Hobbys. Damit ist für uns ersichtlich, dass der Bewerber weiß, worum es in diesem Beruf geht und worauf er sich einlässt. Auch die Gruppenzusammensetzung ist am Ende für uns entscheidend. Diese sollte miteinander harmonieren, da sich alle gegenseitig während der Ausbildung formen, unterstützen und fördern werden. Wir legen Wert auf gepflegte Kleidung und gute Umgangsformen. Als Abschluss sollte der Bewerber mindestens einen Realschulabschluss mit guten bis sehr guten Noten vorweisen können.

Welche formalen Kriterien sollte die Bewerbung um einen Ausbildungsplatz erfüllen?

Die Bewerbungsmappe sollte vollständig, sauber  und ordentlich sein. Egal ob diese per E-Mail oder auf Papier an uns versendet wird. Es ist der erste Eindruck, welchen wir von dem Bewerber erhalten!  Ein fehlerfreies überzeugendes Anschreiben mit einem Lebenslauf und Foto, das letzte aktuelle Zeugnis, evtl. Praktika-Nachweise sowie Bilder von privaten Zeichnungen oder selbst gebauten Gegenständen gehören zur Vollständigkeit einer Bewerbungsmappe.

Wie weckt man im Bewerbungsanschreiben Ihr Interesse und wie sollte es aufgebaut sein?

Generell ist wichtig, im Anschreiben die eigenen Kenntnisse, Fähigkeiten und Stärken hervorzuheben, die den Bewerber für den jeweiligen Beruf auszeichnen. Es sollte erkennbar sein, warum gerade dieser Beruf erlernt werden möchte. Hierbei können z.   B. handwerkliche Hobbys oder bisherige Praktika-Erfahrungen helfen, uns zu überzeugen. Bewerber sollten stets authentisch bleiben, denn Übertreibungen oder Verstellen bringt nichts – schließlich will der Bewerber in diesem Beruf glücklich werden. Ein Anschreiben sollte kurz, prägnant und möglichst nicht länger als eine A4-Seite sein. Es sollte einen Einstieg mit persönlicher Anrede des Ansprechpartners für die Ausbildung geben, welche vorher im Unternehmen zu erfragen ist, und eine Erklärung der Motivation des Bewerbers  enthalten. Im Hauptteil sollte Bezug zur angestrebten Ausbildung und den Anforderungen hergestellt werden. Auch ein höflicher Abschluss mit einer Unterschrift darf nicht fehlen.

Nach welchen Kriterien analysieren Sie einen Lebenslauf?

Im Lebenslauf achten wir auf eine lückenlose und übersichtliche Darstellung. Auch mögen wir Lebensläufe, welche nicht nur geradlinig verlaufen. Dies zeigt, dass der Bewerber sich ausprobiert hat. Neben dem schulischen Werdegang interessieren wir uns auch für die Praktika, Hobbys, evtl. musikalischen Begabungen und Mitgliedschaften. Das zeigt, welche Interessen der Bewerber verfolgt und wo seine Neigungen liegen. Ziel des Lebenslaufs ist es, einen Überblick über die Erfahrungen, Qualifikationen und Interessen zu bekommen.

Welche Fragen sollte ein Bewerber im Vorstellungsgespräch beantworten können? Worauf sollte er achten? Wie sollte er sich vorbereiten?

Typische Fragen sind „Warum haben Sie sich für diesen Beruf entschieden? Haben Sie schon Vorerfahrungen in diesem Bereich? Was ist Ihr Lieblingsfach? Welches Fach mögen Sie weniger? Welche Praktika haben Sie gemacht? Was machen Sie in Ihrer Freizeit? Wie sind Sie auf unser Unternehmen aufmerksam geworden? Was möchten Sie nach Ihrer Ausbildung machen? Zur Vorbereitung gehört, sich über unser Unternehmen ausführlich zu informieren und sich Gedanken über den angestrebten Beruf zu machen. Hierbei hilft den Bewerbern, sich vorab eine Liste mit den Stärken aufzuschreiben und sich Feedback von den Eltern oder Freunden einzuholen. Und genauso hat der Bewerber bei einem Vorstellungsgespräch die Möglichkeit, noch mehr über das Unternehmen, seine Kultur und die Ausbildung zu erfahren. Dazu sollte sich der Bewerber bereits im Vorfeld über entsprechende Fragen Gedanken machen. Die Fragen geben nicht nur Aufschluss über die Motivation und den Anspruch eines Bewerbers, sondern auch darauf, wie intensiv er sich mit dem Job, dem Unternehmen und der jeweiligen Branche auseinandergesetzt hat. Zusätzlich wird das Vorstellungsgespräch zur Tischlerausbildung mit einem praktischen Eignungstest an der Hobelbank abgerundet. Hier sollte Ruhe bewahrt werden, damit genau und sorgfältig gearbeitet wird.

Foto: privat


Dirk Neßler, Direktor Personalmanagement der Ostsächsischen Sparkasse Dresden

Dirk NeßlerWorauf achten Personalentscheider der Ost­säch­si­schen Sparkasse Dresden bei der Suche nach dem richtigen Auszubildenden?

Wer sich für eine Ausbildung als Bankkaufmann/-frau interessiert, sollte sich bewusst machen, dass er es in diesem Beruf nicht nur mit Finanzthemen zu tun hat, sondern dass er auch in einer Dienstleistungsbranche arbeitet. Deshalb suchen wir motivierte und engagierte junge Leute, die Spaß am Umgang mit Menschen haben und Interesse an Bank- und Finanzthemen mitbringen. Schließlich zählt die Kundenberatung zur Kernaufgabe in unserem Beruf.

Welche formalen Kriterien sollte die Bewerbung um einen Ausbildungsplatz erfüllen?

Bei vielen Unternehmen kann man sich heutzutage online bewerben. Auch bei der Ostsächsischen Sparkasse Dresden führt der Weg zu einem Ausbildungsplatz übers Internet. Die Bewerbung erfolgt ausschließlich online über einen Link auf unserer Homepage. Grundsätzlich gelten dabei die gleichen Kriterien wie bei einer klassischen schriftlichen Bewerbung, also ein Bewerbungsanschreiben, Daten aus dem Lebenslauf, Zeugnis und ggf. Praktikumsnachweise. Diese Informationen werden im Bewerberportal eingetragen. Unser Tipp: Online-Bewerbungen sparen zwar Geld für Mappen und Porto, aber man sollte keinesfalls nachlässiger damit umgehen. Der Online-Bewerbung folgt in unserem Haus ein mehrstufiges Auswahlverfahren. Innerhalb einer Woche erhalten die Bewerber eine Antwort, ob sie die erste Hürde gemeistert haben. Im nächsten Schritt folgen ein Online-Test, ein Telefoninterview und zum Schluss ein persönliches Gespräch.

Wie weckt man im Bewerbungsanschreiben Ihr Interesse und wie sollte es aufgebaut sein?

Jeder junge Mensch hat einen bestimmten Berufswunsch im Kopf und dafür sucht er einen möglichen Ausbildungsplatz. Die Begründung dafür sollte man in seinem Bewerbungsschreiben mitliefern. Hier kann man punkten, wenn das Anschreiben individuell auf das Unternehmen zugeschnitten ist und nicht den Eindruck erweckt, nur die Adresse sei ausgetauscht. Das Anschreiben ist eine Art Visitenkarte, deshalb: Beschreiben Sie, warum Sie sich gerade bei der Ostsächsischen Sparkasse Dresden für eine Ausbildung bewerben, benennen Sie Ihre Stärken, Hobbys und Interessen.

Welche Fragen sollte ein Bewerber im Vorstellungsgespräch beantworten können? Worauf sollte er achten? Wie sollte er sich vorbereiten?

In der letzten Stufe unseres Bewerbungsverfahrens laden wir die Bewerber zu einem persönlichen Gespräch ein. Wir wollen ihn persönlich kennenlernen und auch das Interesse am Berufswunsch erkunden. Hier zählt neben den Noten natürlich der persönliche Eindruck. Einfluss darauf hat bereits, dass man pünktlich zum vereinbarten Termin erscheint. Darüber hinaus achten wir auf soziale Kompetenzen sowie ein gepflegtes Erscheinungsbild. Aber keine Angst, am besten ist es, Sie bleiben authentisch. Unsere Empfehlung: Nehmen Sie sich Zeit und bereiten Sie sich in Ruhe auf das Gespräch vor. Manch einem hilft es, die Situation vorher mit Freund, Freundin oder Eltern durchzusprechen. Bereiten Sie selbst Fragen vor – schließlich haben Sie die Gelegenheit, Ihre Wissenslücken zur Ausbildung direkt zu füllen.

Foto: privat


S. RichterSusan Richter, Personalreferentin und Leiterin der Lehrausbildung bei der Lange Uhren GmbH

Worauf achten Sie bei der Suche nach dem richtigen Auszubildenden und welche Grundfähigkeiten sollte er mitbringen?

Der Beruf des Uhrmachers ist vielseitig und anspruchsvoll. Denn ausgebildete Uhrmacher beherrschen zahlreiche Fertigkeiten rund um Zeitmesser. Ihr Können umfasst nicht nur die Montage und Reparatur im mikromechanischen Bereich, sondern auch die Anfertigung präziser Konstruktionszeichnungen sowie die Herstellung diverser Einzelteile aus unterschiedlichen Materialien. Dabei zählen in erster Linie handwerkliches Geschick und die Liebe zum Detail, aber auch die Fähigkeit, selbst die kleinsten Dinge mit anhaltender Konzentration und Ausdauer immer wieder neu zu betrachten. Wir freuen uns auf Bewerber, die einen guten bis sehr guten Abschluss der Oberschule oder des Gymnasiums vorweisen können. Besonderen Wert legen wir auf gute Leistungen in den naturwissenschaftlichen Fächern Mathematik und Physik. Neben den oben bereits genannten Eigenschaften sind uns Interesse an Uhren, technisches Verständnis, räumliches Vorstellungsvermögen, eine große Portion Sorgfalt sowie exaktes und sauberes Arbeiten wichtig.

Welche formalen Kriterien sollte die Bewerbung um einen Ausbildungsplatz erfüllen?

Hat man die zuständige Person bereits kennengelernt, z. B. bei einer Messe oder im Telefonat, sollte man sie im Bewerbungsschreiben direkt ansprechen. Gleiches gilt, wenn in einer Anzeige ein Ansprechpartner genannt wird. Gern kann man auch im Unternehmen anrufen und diesen erfragen. Lässt sich dieser trotz allem nicht ermitteln, ist die unpersönliche Anrede „Sehr geehrte Damen und Herren“ auch in Ordnung. Im Anschreiben sollte man seine Motivation zur Berufswahl gut darstellen. Unbedingt beiliegen sollten ein Lebenslauf, das letzte aktuelle Zeugnis, Praktika-Nachweise sowie Arbeitsproben oder gern Fotos von Bastelarbeiten. Die Bewerbungsmappe sollte sauber und ordentlich, alle Texte fehlerfrei sein. Am besten lässt man die Unterlagen von den Eltern oder Berufsorientierungslehrern prüfen. Vermeiden sollte man unbedingt alles, was auf fehlendes Interesse und Engagement schließen lässt – vom Eselsohr über mehrfach benutzte schmuddelige Umschläge bis hin zu Schreibfehlern. Was hingegen unbedingt sein muss: ein überzeugendes Anschreiben! Bewerber sollten möglichst kein standardisiertes Anschreiben aus dem Internet verwenden und alle aktuellen Unterlagen beilegen. Eine Bewerbungsmappe sollte unbedingt vollständig sein. Wir müssen beispielsweise oft nachhaken, weil wichtige Zeugnisse fehlen. Dadurch verzögert sich die Bearbeitung der Bewerbung unnötig.

Oft haben Jugendliche lustige Mail-Adressen wie z.B. pusteblume@web.de. Muss ich mir, um seriös zu erscheinen, eine neue Adresse mit meinem vollständigen Namen zulegen?

Das ist aus unserer Sicht nicht unbedingt nötig – wichtiger ist, dass die angegebene Kontaktadresse regelmäßig geprüft wird. Viele Bewerber geben eine Mailadresse an und schauen dann über einen längeren Zeitraum nicht in ihren Account. Damit kann man wichtige Informationen oder gar die Einladung zum Vorstellungsgespräch verpassen. Bei Anrufen während des Bewerbungsprozesses bitte am Telefon mit seinem vollständigen Namen melden.

Wie weckt ein Jugendlicher im Bewerbungsanschreiben Ihr Interesse?

Grundlegend für ein überzeugendes Anschreiben ist: Authentisch bleiben! Wir wollen die Person hinter der Bewerbung kennenlernen. Spätestens im Eignungstest merkt man, ob jemand im Bewerbungsschreiben geflunkert und falsche Angaben gemacht hat. Bewerber sollten ihre Stärken betonen, vor allem die, die zum gewählten Beruf passen, ohne den Eindruck zu erwecken, dass sie lediglich die in der Ausschreibung genannten Voraussetzungen aufzählen. Wichtig ist ebenso, Hobbys und bisherige Erfahrungen aufzuschreiben. Handwerkliche Hobbys können bei unserem Berufsbild ausschlaggebend sein, genauso wichtig wie die Schulnoten oder absolvierte Praktika und Ferienjobs. Gern können Bewerber Fotos von Bastelarbeiten mitsenden oder diese als Muster beilegen und sich somit von anderen Bewerbern abheben – solche Details werten die Bewerbung auf!

Wie kann ich mich auf ein Bewerbungsgespräch vorbereiten?

Zur Vorbereitung des Gespräches gehört es, sich über das Unternehmen zu informieren, z. B. auf dessen Homepage. Dabei entstehende Fragen bringt man am besten als Notizen auf einem Blatt Papier mit, dann können die Antworten gleich notiert werden. So zeigt der Bewerber echtes Interesse an Unternehmen und Beruf. Idealerweise üben Bewerber ihre Selbstpräsentation mit Eltern oder Freunden, dadurch können sie Sicherheit gewinnen. Bitte nichts auswendig lernen, sondern versuchen, natürlich zu bleiben. Zu viel Aufregung ist nicht nötig – auch auf Seiten des Unternehmens sitzen „normale Menschen“! Wir empfehlen, sich auf klassische Fragen vorzubereiten: „Warum wollen Sie Uhrmacher werden? Warum bewerben Sie sich in unserem Unternehmen um eine Ausbildung?“ Diese Fragen werden ganz sicher gestellt.
Der Klassiker ist die Frage nach Stärken und Schwächen des Bewerbers – wie gehen Sie mit ihren Schwächen um? Zu seinen Schwächen sollte man stehen und zugeben, diese erkannt zu haben. Wer die Schuld auf andere schiebt, z.  B. auf den Lehrer oder den Unterrichtsausfall, die für die Note 4 in Mathematik verantwortlich sind, macht sich unglaubwürdig. Wichtig ist, für sein Tun einzustehen. Bewerber können gern darstellen, was sie schon unternommen haben und noch tun werden, um Noten zu verbessern oder an Schwächen zu arbeiten. Gute Noten, die für den Wunschberuf relevant sind, kann man ruhig hervorheben. Ein zukünftiger Uhrmacher muss zum Beispiel kein Talent zum Singen haben, seine Noten in den naturwissenschaftlichen Fächern sind für uns viel interessanter.

Worauf sollte ich bezüglich meiner Kleidung und meines Benehmens unbedingt achten?

Wir legen sehr hohen Wert auf gute Umgangsformen. Also beispielsweise zur Begrüßung und Verabschiedung die Hand geben, sich mit vollständigem Namen vorstellen, offen und freundlich auftreten. Wichtig ist auch ein direkter Blickkontakt mit den Gesprächspartnern. Man sollte laut und deutlich und in ganzen Sätzen sprechen. Am besten überlegt man sich vor dem Termin, welche Kleidung zum Unternehmen und zum Beruf passen könnte. Unabhängig vom Stil sollte sie aber auf jeden Fall sauber und ordentlich sein.

Foto: privat


Simone BöhmSimone Böhm, Personalleiterin bei der AWEBA Werkzeugbau GmbH Aue

1.    Worauf achten Personalentscheider bei der Suche nach dem richtigen Auszubildenden?

Wir bilden vorrangig in technischen Berufen aus, da ist natürlich das technische Interesse und Verständnis dafür wichtig. Dazu schauen wir genau auf den Verlauf der Berufsorientierung, hat der Bewerber sich schon z. B. durch Praktika in dieser Richtung informiert und ausprobiert und wie wurde das Praktikum beurteilt? Im optimalen Falle haben wir uns im Praktikum schon selbst kennengelernt. Welche Hobbys hat der Bewerber? Dann sind auch die Noten in den Fächern Mathematik und Physik für uns wichtig. Außerdem schauen wir uns die Kopfnoten und die Beurteilung im Zeugnis an.

2. Wie sieht eine optimale Bewerbungsmappe aus?

Ob per Post oder online ist gleichgültig. Wichtig ist die Vollständigkeit, d. h. Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse von Schule und Praktikum. Eine Bewerbungsmappe muss nicht exklusiv und teuer aussehen, ein fehlerfreier Inhalt ist wichtiger. Wir wollen uns schon aus der Bewerbung ein grobes Bild von unserem zukünftigen Auszubildenden machen können. Die Bewerbung vermittelt eben einen ersten Eindruck.

3. Wie weckt man im Bewerbungsanschreiben Ihr Interesse?

Keine Einheits- oder ellenlangen Texte. Kurz und knapp sollte formuliert sein, wofür die Bewerbung ist, warum dieser Berufswunsch besteht, welche Eigenschaften man besonders für den Beruf mitbringt. Mit eigenen Worten formulieren, das kommt ehrlich und authentisch herüber. Wir wollen keine Schriftsteller einstellen J.

4.    Nach welchen Kriterien analysieren Sie einen Lebenslauf?

Der Lebenslauf soll in erster Linie lückenlos und übersichtlich sein, damit alle Stationen gut nachvollzogen werden können. Auch familiärer Hintergrund, Hobbys, Aktivitäten in Vereinen oder Abschlüsse und Zertifikate, die schon erlangt worden sind, wie z.  B. im DRK, Sprachreisen o.  ä. Uns interessieren auch schulische Aktivitäten, hier z.   B. Klassensprecherfunktionen.

5.    Welche Fragen sollte ein Bewerber im Vorstellungsgespräch beantworten können?

Auch hier gilt vor allem, offen und ehrlich zu sein. Dass eine gewisse Aufregung vorhanden ist, finden wir ganz normal. Der Bewerber sollte noch wissen, was er uns in seiner Bewerbung mitgeteilt hat und zu Unklarheiten Auskünfte geben können. Dann natürlich Vorstellungen vom zukünftigen Beruf und unserem Unternehmen haben. Optimal sollten nicht nur die Standardsätze der Internetseite auswendig gelernt werden, sondern „eigene Recherche“ erkennbar sein. Was hat er schon im Praktikum kennengelernt und was hat ihm besonders gefallen oder auch nicht.  Eigene Stärken und Schwächen kennen und darstellen können. Wie wichtig schätzt er diese für den zukünftigen Beruf ein.  Wenn im Gespräch auch Fragen an uns gestellt werden, vermittelt dies eine intensive Auseinandersetzung mit dem Beruf und dem Unternehmen. Eine gute Vorbereitung auf uns ist uns wichtig, denn auch wir bereiten uns auf den Bewerber vor.

Foto: privat


Jens Kutschmann

Jens Kutschmann, Pflegedirektor im Sächsischen Krankenhaus Arnsdorf

1. Worauf achten Personalentscheider bei der Suche nach dem richtigen Auszubildenden?

Wir achten auf die Altersstruktur des Ausbildungskurses, berücksichtigen die strategische Bedarfseinschätzung und die Ausbildungsvoraussetzungen wie die Praktikumseinsätze der Bewerber. Ausbildungsinteressierte sollten offen, klar, reflektionsfähig und einfühlsam sein. Idealerweise haben unsere Bewerber bereits ein FSJ oder zumindest einige Wochen Praktikum in einer Pflegeeinrichtung oder einem Krankenhaus absolviert und haben in dieser Zeit Einblicke in den Pflegealltag erhalten. Der Bewerber weiß dann genau, worauf er sich mit einer Ausbildung in einem Pflegeberuf einlässt. Sind FSJ oder Praktikum gut verlaufen, kompensiert das schon mal eine nicht so gute Mathematikzensur.

2. Wie sieht eine optimale Bewerbungs­­­ma­ppe aus?

Wir bevorzugen die klassische Bewerbung. Dazu gehören ein Anschreiben, das nicht übertrieben wirken sollte, der Lebenslauf, Beurteilungen von Praktika und natürlich die Zeugnisse. Die Fähigkeit, versiert mit dem Computer umgehen zu können, ist für uns nicht entscheidend. Wir legen viel mehr Wert auf eine gut gestaltete Bewerbermappe, die aber nicht  exklusiv sein muss. Sie sollte zum Bewerber passen und erkennen lassen, dass sie oder er sich Mühe in der Zusammenstellung gegeben hat.

3. Wie weckt man im Bewerbungsanschreiben Ihr Interesse und wie sollte es aufgebaut sein?

Entscheidend für mich sind Ehrlichkeit und Authentizität. Das Bewerbungsanschreiben sollte kurz, knapp und prägnant sein. Es sollte glaubhaft daraus hervorgehen, wa­rum man diese Ausbildung anstrebt und warum der Berufswunsch besteht.

4. Nach welchen Kriterien analysieren Sie Lebensläufe?

Uns interessieren die Anzahl der vorherigen Ausbildungen oder Arbeitgeber, die schulischen Voraussetzungen, die erbrachten Praktika sowie eventuelle familiäre Erfahrungen oder Hintergründe. Gern bieten wir auch bereits berufserfahrenen Menschen eine neue berufliche Herausforderung.

5. Welche Fragen sollte ein Bewerber im Vorstellungsgespräch beantworten können?

Auf jeden Fall sollte sich der Bewerber über das Krankenhaus informiert haben. Ihn erwarten außerdem Fragen zu eventuellen biographischen Brüchen und zu seinen schulischen Leistungen. Provokant hinterfragt werden beispielsweise Piercings oder Tätowierungen. Dabei interessiert uns das Auftreten bzw. der Umgang mit / in Stresssituationen. Wir möchten von unseren Bewerbern etwas zur Motivation und Identifikation mit den kommenden Anforderungen erfahren und wissen, inwieweit sie belastbar sind.

Foto: Sächsisches Krankenhaus Arnsdorf


Ronny Krahnefeld ist Abteilungsleiter Personalmanagement in der enviaM-Gruppe

Personaler1. Worauf achten Personalentscheider bei der Suche nach dem richtigen Auszubildenden?

Die Begeisterung für den Beruf steht für uns an erster Stelle. Besonders wichtig für uns ist es, dass der Bewerber ein starkes Interesse für das Berufsbild und die dafür benötigten Fähigkeiten mitbringt. Jemand, der sich als Elektroniker/ in für Betriebstechnik bewirbt, sollte auch technisches Interesse vorweisen können. Dies erkennt man zum Beispiel an den entsprechenden Hobbys. Außerdem spielt es für uns eine große Rolle, ob sich der Bewerber mit dem Berufsbild beschäftigt hat, zum Beispiel durch ein Praktikum oder auch durch Maßnahmen der Berufsorientierung.

2. Wie sieht eine optimale Bewerbungsmappe aus?

Ein großer Teil der Bewerbungen geht bei uns mittlerweile online ein. Wir nehmen gern aber auch Papierbewerbungen an. Bei Bewerbungen ist es generell wichtig, dass sie zum einen vollständig sind und zum anderen die Kenntnisse und Fähigkeiten hervorheben, die den Kandidaten für den Ausbildungsberuf auszeichnen. Die Bewerbung sollte neben Anschreiben und Lebenslauf, relevante Schul- und Praktikumszeugnisse enthalten.

3. Wie weckt man im Bewerbungsanschreiben Ihr Interesse und wie sollte es aufgebaut sein?

Das Anschreiben sollte beantworten, warum man den Beruf erlernen möchte und was man dafür mitbringt. Der Kandidat hat hier die Möglichkeit, die Eigenschaften hervorzuheben, die ihn besonders für den Beruf auszeichnen. Ein Anschreiben sollte nicht zu lang sein, sondern kurz und knapp auf maximal einer Seite überzeugen.

4. Nach welchen Kriterien analysieren Sie einen Lebenslauf?

Der Lebenslauf zeigt uns, welche Stationen der Bewerber bislang durchlaufen hat. Dabei ist uns wichtig, dass diese Stationen lückenlos dargestellt sind. Wir interessieren uns aber nicht nur für den schulischen Werdegang, sondern auch für geleistete Praktika und Hobbys wie Mitgliedschaften in Vereinen, Instrumente, die erlernt werden oder andere außerschulische Aktivitäten. Sie zeigen uns, welche Interessen der Kandidat verfolgt und wo seine Neigungen liegen.

5. Welche Fragen sollte ein Bewerber im Vorstellungsgespräch beantworten können?

Ein Bewerbungsgespräch gibt dem Unternehmen natürlich einen direkten Eindruck vom Kandidaten. Es ist also wichtig, sich gut vorzubereiten. Dabei sollte man sich über das Unternehmen ausführlich informieren und sich Gedanken über den angestrebten Beruf und die eigenen Kompetenzen machen. Es hilft durchaus, in der Vorbereitung eine Liste mit den eigenen Stärken und Entwicklungsfeldern zu machen und sich Feedback von den Eltern oder Freunden einzuholen. Das Vorstellungsgespräch ist aber nicht nur eine Gelegenheit, den Bewerber kennenzulernen, sondern der Kandidat hat hier die Möglichkeit, etwas über das Unternehmen und die Ausbildung zu erfahren. Ich kann nur jedem Bewerber ans Herz legen, diese Chance zu nutzen und sich im Vorfeld darüber Gedanken zu machen und natürlich aktiv zu fragen.

Foto: enviaM

  • Herausgeber:
    Initial Werbung & Verlag | Arndtstraße 9, 01099 Dresden | Tel.: 03 51 - 88 94 34 58 oder 60 | Fax: 03 51 - 88 94 34 59 | post@initial-verlag.de

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