Erste eigene Wohnung: Wohnen in Ausbildung und Studium
3
Lesedauer:
Minuten
Der Auszug von zuhause ist ein wichtiger Schritt zur Selbstständigkeit. Mit der richtigen Planung findest du bezahlbares Wohnen und vermeidest typische Anfängerfehler.
Wohnformen im Vergleich
WG: Der Klassiker für Einsteiger
Kosten: 250-450 €/Monat (je nach Stadt)
Vorteile: Günstigste Option, sozialer Anschluss, geteilte Verantwortung, Flexibilität bei Möblierung
Nachteile: Kompromisse bei Sauberkeit und Lautstärke, Abhängigkeit von Mitbewohnern, Bad und Küche teilen, Nachmieter finden bei Auszug
Studentenwohnheim
Kosten: 200-400 €/Monat
Vorteile: Sehr günstig, meist möbliert, internationale Community, kurze Wege zur Uni/Berufsschule
Nachteile: Lange Wartelisten, wenig Privatsphäre, strikte Hausregeln
Eigene Wohnung
Kosten: 400-900 €/Monat
Vorteile: Maximale Freiheit, eigene Gestaltung, volle Privatsphäre
Nachteile: Teuerste Variante, volle Verantwortung, Nebenkosten, Einrichtungskosten
Tipps zur Wohnungssuche
Frühzeitig starten (6 Monate vor Ausbildungs-/Studienbeginn)
Portale wie wg-gesucht.de, Immowelt, Studentenwerke
Facebook-Gruppen und Schwarze Bretter
Zwischenmiete als Übergangslösung
Finanzierung & Unterstützung
BAföG-Wohnzuschlag (bis 360 €)
Wohngeld für Azubis ohne BAföG
Kindergeld bis 25 Jahre
Elternbeteiligung oder Nebenjob
Fazit
Wohnen in Ausbildung und Studium muss nicht teuer sein. Ob WG, Wohnheim oder eigene Wohnung – wähle, was zu deinem Budget, deiner Persönlichkeit und deinen Zielen passt. Mit guter Planung findest du dein perfektes Zuhause.