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Erste eigene Wohnung: Wohnen in Ausbildung und Studium

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Lesedauer:

Minuten

Der Auszug von zuhause ist ein wichtiger Schritt zur Selbstständigkeit. Mit der richtigen Planung findest du bezahlbares Wohnen und vermeidest typische Anfängerfehler.

 

Wohnformen im Vergleich

 

WG: Der Klassiker für Einsteiger

 

Kosten: 250-450 €/Monat (je nach Stadt)

  • Vorteile: Günstigste Option, sozialer Anschluss, geteilte Verantwortung, Flexibilität bei Möblierung

  • Nachteile: Kompromisse bei Sauberkeit und Lautstärke, Abhängigkeit von Mitbewohnern, Bad und Küche teilen, Nachmieter finden bei Auszug

 

Studentenwohnheim

 

Kosten: 200-400 €/Monat

  • Vorteile: Sehr günstig, meist möbliert, internationale Community, kurze Wege zur Uni/Berufsschule

  • Nachteile: Lange Wartelisten, wenig Privatsphäre, strikte Hausregeln

 

Eigene Wohnung

 

Kosten: 400-900 €/Monat

  • Vorteile: Maximale Freiheit, eigene Gestaltung, volle Privatsphäre

  • Nachteile: Teuerste Variante, volle Verantwortung, Nebenkosten, Einrichtungskosten

 

Tipps zur Wohnungssuche

 

  • Frühzeitig starten (6 Monate vor Ausbildungs-/Studienbeginn)

  • Portale wie wg-gesucht.de, Immowelt, Studentenwerke

  • Facebook-Gruppen und Schwarze Bretter

  • Zwischenmiete als Übergangslösung

 

Finanzierung & Unterstützung

 

  • BAföG-Wohnzuschlag (bis 360 €)

  • Wohngeld für Azubis ohne BAföG

  • Kindergeld bis 25 Jahre

  • Elternbeteiligung oder Nebenjob

 

Fazit

 

Wohnen in Ausbildung und Studium muss nicht teuer sein. Ob WG, Wohnheim oder eigene Wohnung – wähle, was zu deinem Budget, deiner Persönlichkeit und deinen Zielen passt. Mit guter Planung findest du dein perfektes Zuhause.

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