News

Smartphone- und Tabletverbot?

Französische Schüler dürfen bald kein privates, internetfähiges Gerät mehr in der Schule nutzen. Heißt konkret: Smartphone- und Tabletverbot!
Die öffentliche Debatte darüber war und ist auch in Deutschland recht groß. Doch Minister, Lehrer- und Schülervertreter scheinen sich einig zu sein: Nicht bei uns! Modernisierung des Unterrichts klappt nicht durch Verbote, sondern nur durch digitale Stärkung in allen Feldern. Die Akut-Formel lautet: Bring your own device! Der LandesSchülerRat setzt sich, gemeinsam mit anderen Verbänden, für den dynamischen Einsatz von Smartphones und Tablets ab Klassenstufe 7 ein. Schüler bringen die digitalen Medien ins Klassenzimmer. Wem das nicht möglich ist, der erhält ein Tablet von der Schule. Ein fairer Kompromiss. Wörterbücher, Tafelwerke, Taschenrechner, Atlanten, Arbeitshefte, alles passt auf ein Gerät. Überlegt kombiniert mit den bewährten Lehr- und Lernmethoden sowie einem durchdachten Digitalkonzept würde so Unterricht im 21. Jahrhundert realisiert. Außerdem würden Schüler auf die sich digitalisierende Arbeitswelt vorbereitet.
Und solange unsere Schulen nicht flächendeckend digital ausgerüstet sind, sind Smartphones ein Mittel, Unterricht zukunftsfähig zu machen.

LSR Sachsen

Leonard Kühlewind
Pressesprecher LandesSchülerRat Sachsen
[www.lsr-sachsen.de]

  • Herausgeber:
    Initial Werbung & Verlag | Arndtstraße 9, 01099 Dresden | Tel.: 03 51 - 88 94 34 58 oder 60 | Fax: 03 51 - 88 94 34 59 | post@initial-verlag.de

Anzeigen