Schülerlabore

Das Schülerrechenzentrum der Technischen Universität Dresden (SRZ) ist ein Zentrum der Begabtenförderung für Schüler/innen in den Bereichen Informatik und Elektronik. Bei der Arbeit wird Wert daraufgelegt, dass die Schüler Einblick in die jeweilige Fachsystematik erhalten und ihr Wissen an ausgewählten Themen umzusetzen lernen. Schwerpunkt der Informatikausbildung ist die Softwareentwicklung / Programmierung. In der Elektronikausbildung werden Kenntnisse über die Funktion und Anwendung moderner elektronischer Bauelemente vermittelt. Das Erlangen von Basiskenntnissen erfolgt im ersten Jahr in Grundkursen. Darauf aufbauend existiert ein breites Angebot modular aufgebauter Kurse. In Anlehnung an universitäre Ausbildungsmethoden bestehen die Kurse in der Regel aus einem Theorieteil und einer Arbeitsgemeinschaft. Im Laufe eines Jahres fertigt jeder Schüler eine Projektarbeit an. Ausgewählte Schüler des SRZ können ihre Projektarbeit im engen Kontakt mit einem ortsansässigen IT-Unternehmen anfertigen und lernen im Zusammenhang mit einer konkreten Aufgabenstellung im Bereich Informatik bzw. Elektronik unternehmerisches Denken und Handeln kennen. Am letzten Sonnabend vor den Sommerferien findet ein Tag der offenen Tür statt. www.srz.tu-dresden.de

Im Schülerlabor „Wunderland Physik“ an der TU Chemnitz finden Schulklassen aller Klassenstufen der Gymnasien ein vielfältiges
Angebot an Schülerexperimenten, die physikalische Vorgänge erlebbar und begreifbar machen. Seit der Gründung des Labors im Jahr 2006 haben schon weit mehr als 10.000 Schüler/innen, mehrheitlich im Klassenverband, diese Möglichkeiten am Institut für Physik der TU Chemnitz genutzt und wandelten auf den Spuren von Archimedes, untersuchten Solarzellen, nutzten den Computer für physikalische Messungen und vieles mehr. Im Mittelpunkt steht immer: Physik erleben durch eigenes Experimentieren! Die Auswahl der Versuche und die Zusammenstellung des Besuchsprogrammes erfolgen stets in enger Absprache mit dem Fachlehrer. Dabei sind Laborbesuche von zwei Stunden für die Durchführung eines Experimentes ebenso möglich wie mehrtägige Forschercamps für Klassen mit weiterem Anfahrtsweg. Die Ergebnisse der Arbeiten werden in Versuchsprotokollen dokumentiert, die Grundlage und Hilfsmittel für die weiterführende Beschäftigung mit dem jeweiligen Thema im Unterricht sind. Neben dem Experimentieren im Klassenverband bietet das Labor auch optimale Bedingungen zur Anfertigung komplexer Leistungen, Besonderer Lernleistungen (BeLL) oder zur Vorbereitung auf die Teilnahme an „Jugend forscht“. www.tu-chemnitz.de / physik / SLabor

Das Gläserne Labor im Deutschen Hygiene-Museum Dresden existiert seit 1999 und ist in der Dresdner Bildungslandschaft fest etabliert. Es ist inhaltlich eng verknüpft mit der Dauerausstellung des Hygiene-Museums, in dessen Mittelpunkt der Mensch steht und bietet für Schulklassen aller Altersstufen ein vielseitiges Programm, das fächerverbindende Lerninhalte vermittelt. Das Gläserne Labor wird seit Januar 2013 von der Sächsischen Bildungsgesellschaft für Umweltschutz und Chemieberufe mbH betrieben. Ziel der Labortage ist es, dass Kinder und Jugendliche anspruchsvolle Experimente eigenständig durchführen und damit das Interesse an Naturwissenschaften gestärkt und gefördert wird. So werden theoretische Kenntnisse, die den Schüler/innen aus dem Unterricht vertraut sind unter professionellen Laborbedingungen angewendet und erweitert. Jedes Projekt beinhaltet einen Besuch der Dauerausstellung. Dabei werden Fragen entwickelt, die während der Arbeit im Labor weiterverfolgt werden können. Die im Labor behandelten Themen werden so auf vielfältige Weise vertieft und reflektiert. Die Projekte bieten entsprechend der Altersstufe der Besucher anspruchsvolle Experimente aus verschiedenen Bereichen der Molekularbiologie, Biotechnologie, Lebensmittelchemie und Chemie. www.dhmd.de/index.php?id=298

Das UFZ-Schülerlabor am Helmholtz-Zen­trum für Umweltforschung ist eine Einrichtung des UFZ am traditionsreichen Wissenschaftsstandort Permoserstraße in Leipzig. Schüler/innen der Klassenstufen zehn bis dreizehn haben die Chance, in einem authentischen Umfeld in die Rolle von Wissenschaftlern zu schlüpfen und deren Alltag zu erleben, was eine optimale Berufsorientierung ermöglicht. Die meisten Experimente im Schülerlabor sind der aktuellen Forschung des UFZ entliehen. Darüber hinaus können die Schüler/innen aber auch aus verwandten Bereichen umweltrelevante Versuche durchführen, wie z. B. beim Thema „Alternative Energie“. Alle Schülerversuche lassen sich gut in den Unterricht integrieren, da sie in Anlehnung an den aktuellen Lehrplan ausgewählt wurden. Die technische Ausstattung des Schülerlabors ist dementsprechend modern. Ständig werden neue Versuchskomplexe entwickelt, um die Angebote zu aktualisieren. www.ufz-schuelerlabor.de

Themen wie Reaktor-Rückbau, Strahlenschutz und Polonium im Zigarettenrauch kennen die meisten Schüler/innen wohl nur aus der Ferne oder den Medien. Das kann sich ändern: Im Schülerlabor DeltaX des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf (HZDR) können Schulklassen ab Stufe neun zur Radioaktivität experimentieren. „Radioaktivität ist ein natürliches Phänomen der Umwelt“, erklärt Nadja Gneist, die kommissarische Leiterin des Labors. Sie und ihr Team wollen zeigen, wo uns Radioaktivität im Alltag überall begegnet. So filtrieren die Nachwuchsforscher die Raumluft, bestimmen deren Radioaktivität und messen Lebensmittel und Gesteine aus. Auch eine Laborbesichtigung auf dem Rossendorfer Campus gehört zum Programm. Bis zu vier Schulklassen der Stufen fünf bis dreizehn sind jede Woche im HZDR-Schülerlabor zu Gast und können zwischen den Themen „Licht und Farbe“ (ab Klasse 5), „Magnetismus“ (ab Klasse 10) und „Radioaktivität und Strahlung“ (ab Klasse 9) wählen. In den Herbstferien lädt das Schülerlabor-Team wieder zur Ferien - Forscher-Woche ein. www.hzdr.de/deltax

Experimentieren, Anfassen, Ausprobieren und Verstehen: Im COM-LABBIO, dem Biologie-Labor zum Lernen und Lehren an der Sächsischen Bildungsgesellschaft für Umweltschutz und Chemieberufe Dresden mbH, ist Schluss mit trockener Theorie. Schüler/innen aller Alters- und Klassenstufen, aber auch Lehrer/innen wie auch besonders Talentierte und Begabte können hier die Faszination an Themen aus der Mikrobiologie, Zellkulturtechnik, Molekularbiologie, Biochemie und Biotechnologie neu entdecken. Durch das selbstständige Experimentieren, die Anleitung unseres geschulten Fachpersonals und die authentische Laboratmosphäre wird Naturwissenschaft verständlich und erlebbar gestaltet. Das umfangreiche Programm bietet neben Angeboten zur Berufs- und Studienorientierung sowie lehrplanorientierten Kursen für Oberschulen, Gymnasien und Fachoberschulen verschiedene Workshops, die Möglichkeit zu Schülerpraktika, regelmäßig stattfindende Fortbildungsseminare sowie Experimental- und Expertenvorträge. http://www.sbg-dresden.de/glaesernes-labor.html

Was haben mein Fahrrad, das Hüftgelenk meiner Oma und der Bagger auf der Baustelle nebenan gemeinsam? Dieser Frage können Schüler/innen ab Klasse 8 im Schülerlabor „Science meets School – Werkstoffe & Technologien in Freiberg“ nachgehen. Ziel des außerschulischen Lernortes zu werkstofforientierten Fragestellungen an der TU Bergakademie Freiberg ist es, jungen Menschen einen Einblick in die Materialwissenschaft & Werkstofftechnik zu ermöglichen und so frühzeitig das Interesse für diese Schlüsseldisziplinen zu wecken. Das Labor sieht sich als Schnittstelle zwischen Schule und Universität, denn es kann einen wichtigen Beitrag zur beruflichen Orientierung leisten, indem es vermittelt, dass die Ingenieurwissenschaften sehr vielfältig sind und hervorragende Berufschancen bieten. Mehrere Themen werden in den Laborräumen des Instituts für Werkstofftechnik angeboten, wobei das Programm für Schulgruppen vor allem Verfahren der Werkstoffprüfung vorstellt. Während die Versuchsreihe „Reise ins Innere der Werkstoffe“ Arbeitsschritte aus der Metallografie durchläuft, werden bei „Starker Typ gesucht“ die Festigkeit verschiedener Werkstoffe mittels Zugversuch und das Bruchverhalten unterschiedlicher Stahlsorten beim Kerbschlagbiegeversuch untersucht. Der Clou dabei ist: Die Besucher führen diese Messverfahren zur Ermittlung von Werkstoffkennwerten unter kompetenter Anleitung an modernen Geräten wirklich selbst durch. www.schuelerlabor.tu-freiberg.de

Im DLR_School_Lab TU Dresden werden die Schüler/innen mit aktuellen Fragestellungen aus den Bereichen Energie und Mobilität vertraut gemacht. Durch eigenes Experimentieren lernen sie die entsprechenden Projekte des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt e. V. (DLR) und der TU Dresden kennen – und erfahren, welche Bedeutung diese Forschungsarbeiten für die Zukunft unserer Gesellschaft haben. Wie werden Solarzellen billiger und leistungsstärker? Kann man Wasserstoff auch mit weniger Energieaufwand produzieren? Wie müssen neue Werkstoffe beschaffen sein, damit sie leicht, trotzdem stabil und vielseitig einsetzbar sind? Die Schüler/innen werden im DLR_School_Lab TU Dresden selbst zu Nachwuchsforschern und bearbeiten altersgerecht ganz konkrete Forschungsaufträge. Sie planen die Experimente, führen sie selbstständig durch, präsentieren ihre Ergebnisse und diskutieren diese mit ihren Mitschülern. Für die Versuche stehen in unserem Labor in den Technischen Sammlungen Dresden moderne Geräte sowie zahlreiche Anschauungsobjekte zur Verfügung. Studierende der TU Dresden unterstützen die Schüler/innen und geben Einblicke in das Leben an der Uni und in Studieninhalte. www.dlr.de/schoollab/tu-dresden

 

März 2014

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