Ausbildung für Menschen mit Behinderung

Der schwierige Übergang in Ausbildung und Beruf für junge Menschen mit Behinderung

In den zurückliegenden Jahren hat sich das öffentliche Bewusstsein für den Umgang mit Menschen, die durch ein Handicap betroffen, grundlegend geändert. Dem gewachsenen Verständnis und den neuen rechtlichen Bestimmungen auf der einen Seite stehen vielfach aber auch echte Herausforderungen gegenüber. Neue Berufsbilder sind entstanden, speziell auf junge Menschen mit geistiger oder körperlicher Beeinträchtigung zugeschnittene Stellenangebote werden geschaffen. Damit werden zwei Interessenlagen zusammengeführt. Die Gesellschaft bietet Menschen mit Handicap die Möglichkeit, sich durch aktive Arbeit in den Alltag einzubringen – die Betroffenen selbst erleben diese Möglichkeiten als Wertschätzung und die Chance, sich selbst verwirklichen zu können.

Jobbörsen bieten wichtigen Überblick

Auch wenn Unternehmen in vielen Bereichen betroffene Jugendliche bei der Jobsuche unterstützen und mit speziellen Angeboten beim Übergang in Ausbildung und Beruf begleiten. Die Erfahrung zeigt, dass viele Unternehmen trotz finanzieller Anreize noch verhalten auf diese Versuche einer Inklusion reagieren. So stehen insbesondere Jugendliche vor der Herausforderung, sich gezielt um verfügbare Stellenangebote zu bemühen. Wer dafür eine Jobbörse wie www.jobs.de nutzt, kann dabei auf vielfältige Angebote zurückgreifen. Es kommt darauf an, die verfügbaren Jobangebote so zu identifizieren, dass sie mit Blick auf die jeweilige Beeinträchtigung genutzt werden können. So sind Menschen mit einem körperlichen Handicap durchaus in der Lage, leichte Arbeiten in der Logistikbranche oder im Dienstleistungsgewerbe, aber auch Büroarbeiten übernehmen zu können. Dabei bieten insbesondere die Einrichtungen im öffentlichen Dienst vielfältige Möglichkeiten an. Da inzwischen der Zugang zu vielen Gebäuden, aber auch die Einrichtung deutlich barrierefreier geworden ist, haben Interessenten mehr Möglichkeiten denn je. Zudem ist es festgeschrieben, dass Menschen mit einer Behinderung bei gleicher Eignung den Vorzug erhalten, um so in das Alltagsgeschäft integriert zu werden.

Vielfältige Möglichkeiten, den passenden Job zu finden

Auch bei einer Ausbildung können junge Menschen mit einem Handicap inzwischen auch deutlich bessere Einstellungschancen hoffen als noch vor Jahren. Allerdings ist die Voraussetzung, um sich erfolgreich bewerben zu können, die aktive Suche nach dem passenden Job oder der maßgeschneiderten Ausbildungsstelle. Wer sich frühzeitig interessiert, wer Eltern, Freunde und Betreuer um Rat bittet, wird entsprechende Erfolge vorweisen können. So lassen sich Ausbildungsberufe wie der Koch oder der Tischler auch für Menschen mit einer Behinderung absolvieren.

Gesetzgeber unterstützt finanziell bei der Berufsausbildung

Um die Chancen für Menschen mit Behinderung zu verbessern, können Betroffene beispielsweise für die Teilnahme an allgemeinen Maßnahmen der Berufsausbildung eine Berufsausbildungsbeihilfe in Anspruch nehmen. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Fördermöglichkeiten, die in Anspruch genommen werden können. Auskunft darüber gibt jede Agentur für Arbeit. Grundsätzlich gilt aber, dass speziell Berufsausbildungen förderfähig sind, die auf Grundlage bestehender Programme durchgeführt werden. Schließlich ist auch die Verlängerung der Berufsausbildung über das ursprünglich vorgesehene Ende hinaus möglich. Ziel soll es sein, zu fördernden Personen den Abschluss zu ermöglichen. Darüber hinaus besteht der gesetzlich verbriefte Anspruch auf Berufsausbildungsbeihilfe, wenn der behinderte Mensch im elterlichen Haushalt oder aber im Haushalt eines Elternteils wohnt.

Gute Chancen bei aktiver Suche

Die Fülle an Maßnahmen soll Behinderte nicht nur bei der Jobsuche untersuchen, sondern auch die verfügbaren Stellenangeboten attraktiv machen. Wer die Angebote in Anspruch nimmt, wird schnell feststellen: Menschen mit Behinderung haben eine echte Chance, direkt oder über eine Jobbörse eine Stelle zu finden.

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