Vom Amateur zum Profi

Du weißt noch nicht, was Du einmal werden willst?
Mach doch Dein Hobby zum Beruf! Wir stellen Dir 15 Protagonisten aus den verschiedensten Berufsgruppen vor, die alle eint, dass sie sich vom ambitionierten Amateur zum echten Profi entwickelt haben. Sie berichten hier ausführlich darüber, wie sie sich ihren Traum erfüllt haben und wollen Dich inspirieren, es ihnen gleichzutun.mehr

Ich habe mein Hobby zum Beruf gemacht!

Es gibt so viele geniale Hobbys: Fuß-, Volley-, Handballspielen, Reiten, Graffitis sprühen, Angeln, Yoga, Theater spielen, Mitglied einer Freiwilligen Feuerwehr, eines Natur- oder Tierschutzvereins sein, Fotografieren, Nähen, Malen, Töpfern, Skateboarden, Klettern, Schwimmen, Tanzen, Joggen, Schreiben, Kochen, Backen, Gäste beherbergen und bewirten, Geochaching, Wandern, Gärtnern, Lesen, Bloggen, Musizieren, Singen, …

Irgendwann hat jeder, der sich fragt, was er einmal werden (oder, ob er sich noch einmal beruflich verändern) will, die Idee, sein Hobby zum Beruf zu machen. Denn die Dinge, die uns begeistern, die wir gern und hingebungsvoll tun, besitzen definitiv Spaßfaktor. Wir sind gut darin, haben Erfolg, Talent, Können und Erfahrung. Und, gibt es etwas Besseres, als sich den ganzen Tag einer Sache zu widmen, die man gerne macht und mit der man seine Brötchen verdienen kann? Also: Warum dann nicht sein Hobby zum Beruf machen?

Gehe es an, mache Dich auf den Weg vom ambitionierten Amateur zum echten Profi! Ein guter Grundstein ist dabei natürlich eine solide berufliche Ausbildung. Lerne einen Beruf und/oder beginne ein Studium und eigne Dir damit noch mehr Fachkenntnisse und Handwerkszeug an, das bzw. die Dich Deinem Ziel näherbringen. Es kann auch etwas Artfremdes sein, z. B. eine Ausbildung im Marketing oder im kaufmännischen Bereich. Dies kann definitiv nicht schaden, wenn Du Dich mit Deinem Hobby selbstständig machen willst, als Freiberufler beispielsweise.

Der Traum funktioniert! Lass Dich inspirieren:

Amely-Lea Müller, Konditorin

Foto: © Dresdner Backhaus, Michael Schmidt

Amely-Lea Müller,
Konditorin, Dresdner Backhaus GmbH →


  • Gib uns Details!
    Ich bin mit 14 Jahren auf den YouTube-Kanal „Sallys Welt“ gestoßen und habe so die Liebe zum Backen und Herstellen von Torten für mich entdeckt. Durch ihre Videos konnte ich einiges lernen und habe mir Schritt für Schritt vieles selbst beigebracht. Sallys Onlineshop war meine Anlaufstelle, wenn es um Backutensilien jeglicher Art ging. Durch die professionellen Geräte und Produkte ging alles gleich leichter von der Hand.
  • Umsetzung:
    Bereits in meiner Schulzeit habe ich diverse Praktika im Bereich der Konditorei & Bäckerei gemacht, was meinen Wunsch, mein Hobby zum Beruf zu machen, nur noch verstärkt hat. 2016 beim „Tag der offenen Tür“ des Backhauses bin ich direkt mit Herrn Gierig ins Gespräch gekommen und dann ging alles ganz schnell – Probearbeiten im Herbst 2016, Vertrag unterschreiben Anfang 2017 und meine Ausbildung zur Konditorin begann dann im August 2017.
  • Vor- und Nachteile:
    Mir gefällt es, mein Hobby nun auch professionell auszuüben und so meine Fertigkeiten zu perfektionieren. Gerade große Sonderanfertigungen wie beispielsweise eine Hochzeitstorte sind in dem Maße zu Hause kaum machbar – ich genieße die unendlichen Möglichkeiten auf Arbeit. Daheim sind meistens nur kleine Projekte möglich, da weder der Ofen noch die Küche groß genug sind für meine kreativen Ideen, die ich gerne umsetzen möchte.
    Leider habe ich nur noch selten Lust, nach der Arbeit zu Hause zu backen. Früher habe ich mich fast täglich nach der Schule in die Küche gestellt, nachdem ich meine Mutti gefragt habe, was sie gerne zur Kaffeezeit essen möchte. Dennoch mache ich weiterhin gerne die ein oder andere Sondertorte für meine Familie, wenn ein besonderer Anlass ansteht.
  • Dein Fazit:
    Es war definitiv die richtige Entscheidung, mein Hobby zum Beruf zu machen. Die Abschlussprüfung war zwar nicht gerade leicht, sehr zeitaufwendig und hat mich viele Nerven gekostet – aber letztendlich bin ich sehr zufrieden, wo ich gerade bin.

Philipp Neitzsch, Brandmeister

Foto: © Chris Ebert, Feuerwehr Leipzig

Philipp Neitzsch,
Brandmeister, Berufsfeuerwehr der Stadt Leipzig →


  • Gib uns Details!
    In meinem Job als Brandmeister sorge ich mit meinen Kollegen 24 h am Stück für den Schutz der Leipziger Bevölkerung. Während unseres Dienstes erwarten uns jedes Mal neue Herausforderungen. Dazu gehören natürlich das Löschen eines Brandes, die Hilfeleistung bei Verkehrsunfällen oder die Unterstützung des Rettungsdienstes. Selten muss auch ganz klassisch die Katze vom Baum gerettet werden. In der einsatzfreien Zeit erledigen wir wirtschaftliche Tätigkeiten auf der Feuerwache, machen Sport und trainieren die Handhabung unserer Einsatztechnik.
  • Umsetzung:
    Der Berufswunsch des Feuerwehrmannes bestand schon in meinen Jugendjahren und der erste Schritt war der Eintritt bei der örtlichen Freiwilligen Feuerwehr (FF). Dort habe ich viele Jahre Erfahrung gesammelt, was den Berufswunsch nur verstärkt hat.
    Als dieser Entschluss feststand, habe ich mir Infos über die Einstellungsvoraussetzung eingeholt und begonnen, für den Einstellungstest zu trainieren. Die Vorbereitung hat sich ausgezahlt und ich konnte das Auswahlverfahren bestehen und die Ausbildung als Brandmeisteranwärter beginnen.
  • Vor- und Nachteile:
    Die jahrelange Erfahrungen aus der FF konnte ich prima in der Ausbildung anwenden und festigen. Zugleich konnte ich dabei neu gewonnene Erkenntnisse und Ausbildungsmöglichkeiten in meine FF mitbringen und jungen bzw. neuen Kameraden beibringen. Nachteile sehe ich selbst keine, da ich so meine Berufung gefunden habe und jeden Tag mit Freude in den Dienst starte.
  • Dein Fazit:
    Setze Dir greifbare berufliche Ziele und tu alles dafür, Deine Träume zu verwirklichen, lass Dich nicht von Rückschlägen unterkriegen und lebe Deinen Traum.

Jana Landmann,
Tierphysiotherapeutin


  • Gib uns Details!
    Meine Eltern erzählen gern, dass ich schon in Tiere vernarrt war, als ich noch im Kinderwagen saß. Bereits damals muss ich Katzen und Hunden neugierig hinterhergeschaut haben. Als ich dann erst einmal laufen konnte, brauchte man nur dort zu suchen, wo Tiere waren – und fand mich. Egal ob bei den Hühnern im Stall meines Onkels, den Hunden vorm Hotel im Urlaub oder eben bei unseren Vierbeinern zu Hause. Ich hatte Hamster, Kaninchen, Meerschweinchen, wir haben Katzenbabys mit der Flasche aufgezogen und Igel über kalte Winter gebracht. Es konnte später also nichts anderes als ein Beruf im Bereich der Veterinärmedizin werden.
  • Umsetzung:
    Heute arbeite ich halbtags als Tiermedizinische Fachangestellte. Ursprünglich hatte ich vor, nach der Ausbildung Tiermedizin zu studieren. Allerdings erhielt ich vom Freistaat Sachsen für meinen guten Abschluss ein Stipendium. Davon finanzierte ich eine berufsbegleitende Ausbildung zur Tierphysiotherapeutin. Das ist heute mein zweites Standbein auf selbstständiger Basis. Daheim bei mir leben zwei Dalmatiner (Spike & Lea) und drei Mini American Shepherds (Cookie, Pepper & Lou). Gerade bereite ich eine eigene Zucht vor. Im Frühsommer nächsten Jahres sollen die ersten Welpen geboren werden.
  • Vor- und Nachteile:
    Mein Herz schlägt für Tiere. Ich darf ihnen helfen und gehe damit nicht einem Beruf nach, sondern meiner Berufung. Das sehe ich als großes Geschenk.
  • Dein Fazit:
    Ich würde immer wieder diesen beruflichen Weg einschlagen, habe mich definitiv richtig entschieden.

Lucie Hammecke, Mitglied des Sächsischen Landtages

Foto: © Kevin Schwarzbach

Lucie Hammecke,
Mitglied des Sächsischen Landtages, in der
BÜNDNISGRÜNEN-Fraktion


  • Gib uns Details!
    Schon in meiner Schulzeit habe ich mich für Politik und die Prozesse dahinter interessiert. Deshalb entschied ich mich auch, Politikwissenschaft in Leipzig zu studieren. Doch wirklich politisiert haben mich die krassen Wahlergebnisse der AfD zur Bundestagswahl 2017. Danach war mir klar, dass ich nicht mehr nur beim Studium in der Theorie über Politik reden, sondern selbst aktiv werden und etwas verändern möchte.
  • Umsetzung:
    Zunächst bin ich vor allem zu Demos gegangen, auf denen ich gemeinsam mit anderen Menschen für Weltoffenheit und Frauenrechte einstehen konnte. Später trat ich BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN bei und wurde in den Landesvorstand der Grünen Jugend gewählt. Dort kümmerte ich mich beispielsweise um die Social-Media-Kanäle oder organisierte den Aktionsmonat „feministischer Juni“. Außerdem engagierte ich mich im Jugendrat der Generationen Stiftung. 2019 kandidierte ich als Vertreterin der Grünen Jugend für den Sächsischen Landtag und wurde zur jüngsten Abgeordneten Sachsens.
  • Vor- und Nachteile:
    Ein riesiger Vorteil ist aus meiner Sicht, dass man etwas macht, wofür man wirklich brennt. Ich kann in meinem Beruf für etwas einstehen, von dem ich überzeugt bin, dass es wichtig ist. Und ich kann aktiv an Veränderungen mitwirken. Beispielsweise wenn wir über den neuen Haushalt für Sachsen verhandeln und wir mehr Geld in zusätzliche Plätze in Frauenhäusern investieren. Der Job als Politikerin verlangt aber auch viel Kraft und Zeit, da ich oft in ganz Sachsen unterwegs bin, um an öffentlichen Terminen teilzunehmen oder mich vor Ort über meine Fachbereiche zu informieren. Meine Freizeit kommt deshalb manchmal etwas zu kurz.
  • Dein Fazit:
    Für mich ist es ein Privileg, mich politisch engagieren zu können und dafür bezahlt zu werden. Dafür bin ich sehr dankbar. Auch wenn ich diesen Weg nicht unbedingt geplant hatte, als ich damals auf meine ersten Demos ging. Doch die Erfahrung hat mir gezeigt, dass es sich lohnt, für das, was einem wichtig ist, einzustehen.

Robert Kühne, Brandoberinspektor

Foto: © Andrea Seidel

Robert Kühne,
Brandoberinspektor, Berufsfeuerwehr der Stadt Leipzig →


  • Gib uns Details!
    Es war eigentlich nicht mein Ziel, mein Hobby zum Beruf zu machen. Allerdings habe ich nach dem Studium in einem Job gearbeitet, in dem ich schnell festgestellt habe, dass diese Arbeit nicht für mich geeignet ist und habe mir dann logischerweise Alternativen überlegt. Und na klar denkt man dann noch einmal darüber nach, ob es vielleicht nicht eine Option wäre, sein Hobby (Mitglied einer Freiwilligen Feuerwehr) zum Beruf zu machen. Und letztlich habe ich dann entschieden, zu probieren, ob der Job etwas für mich ist. Und ja – er ist.
  • Umsetzung:
    Nachdem ich für mich entschieden hatte, dass ich zur Berufsfeuerwehr will, habe ich mich erstmal bei Berufsfeuerwehren beworben, die weiter weg lagen. Hintergrund war der, dass ich zur Vorbereitung einfach wissen wollte, was kommt auf mich zu, was sind so die groben Erwartungen, was kann ich davon schon, wo liegen meine Defizite. Dann habe ich mich bei den beiden größten Berufsfeuerwehren nahe meiner Heimat, dem Harz, beworben. Die Berufsfeuerwehren Dresden und Leipzig boten Ausbildungsstellen im gehobenen feuerwehrtechnischen Dienst an. Dann habe ich mich auf die bekannten Inhalte sowohl im theoretischen als auch im praktischen Teil vorbereitet. Von beiden Feuerwehren bekam ich eine Zusage und habe mich dann für Leipzig entschieden.
  • Vor- und Nachteile:
    Ganz klarer Vorteil ist, dass du jeden Tag einen Job machst, den du gerne machst. Es gibt sicher gute und schlechte Tage, aber wenn du für eine Sache lebst, musst du dich morgens nicht aus dem Bett quälen und freust dich auch sonntags schon darauf, am Montag wieder auf deine Dienststelle gehen zu können.
    Größter Nachteil ist der, dass es durchaus passieren kann, dass du in deinem eigentlichen Hobby ein wenig den Enthusiasmus verlierst, denn durch den Grad der Professionalisierung, den die Arbeit in einer Berufsfeuerwehr so mit sich bringt, kannst du nun im Hobby nicht erwarten, dass die anderen Kameradinnen und Kameraden denselben Anspruch an ihr Hobby stellen, den du durch dein berufliches Umfeld entwickelt hast.
  • Dein Fazit:
    Wer die Möglichkeit hat, sein Hobby zum Beruf zu machen, sollte es abwägen, gar keine Frage. Wenn die Pros gegenüber den Kontras überwiegen, dann mach es einfach. Gerade im Berufsfeld Berufsfeuerwehr hast du durch die Altersbeschränkung nur ein begrenztes Eintrittsfenster. Solltest du dich später für etwas anderes entscheiden, ist das einfach. Im fortgeschrittenen Alter eine Entscheidung für die Berufsfeuerwehr zu treffen, ist unmöglich.

Anja Landmann, Diplom-Journalistin

Foto: © Max Niemann

Anja Landmann,
Diplom-Journalistin


  • Gib uns Details!
    Kürzlich habe ich beim Durchschauen alter Sachen ein kleines von mir gebasteltes Heftchen mit einem „Roman“ gefunden. Ich war neun oder zehn Jahre alt, als ich die Zeilen zu Papier brachte. Damals habe ich mir gewünscht, später einmal Schriftstellerin zu werden. Doch bist du nicht gerade zufällig zur richtigen Zeit am richtigen Ort, lässt sich damit kaum Geld verdienen. Ganz ohne das Schreiben geht es trotzdem nicht. Denn später habe ich an der Uni Leipzig Diplom-Journalistik studiert, recherchierte und textete unter anderem für BILD, Leipziger Volkszeitung und Freie Presse. Ich entwickelte und betreute eigene Projekte, z. B. ein monatlich erscheinendes Stadtmagazin in Chemnitz und eine Gesundheitszeitschrift im Saarland. Seit inzwischen mehr als 20 Jahren arbeite ich als Journalistin. Ich schrieb Pressemitteilungen für Unternehmen, war Stadtsprecherin, recherchierte für TV-Reportagen und das Hochzeitsformat „Zwischen Tüll und Tränen“, das täglich bei VOX läuft, und war ViP-Berichterstatterin. Inzwischen schreibe ich vornehmlich für eine der größten Online-Apotheken Deutschlands.
  • Umsetzung:
    Ich habe an die Türen meiner Wunschredaktionen geklopft und gefragt, ob sie an einer Zusammenarbeit interessiert sind. Das erfordert – gerade als junger Mensch, der erst die Schule abgeschlossen hat – Mut. Doch Praxis ist das A und O. Das Volontariat während meines Studiums brachte weitere Erfahrungen und Kontakte. Seither war ich meist selbstständig. Dafür braucht es Disziplin, Motivation, Selbstorganisation und die Bereitschaft, deutlich mehr zu arbeiten als ein Angestellter. Allerdings bringt es auch viele Freiheiten mit sich.
  • Vor- und Nachteile:
    Ich habe das zu meinem Beruf gemacht, was ich meines Erachtens am besten kann: Schreiben. Texte zu verfassen, bringt mir unglaubliche Freude. Früher habe ich sehr viel gelesen, vor allem in jungen Jahren habe ich ganze Bände redensartlich nur so verschlungen. Nach einem 10- oder 20-Stunden-Tag fällt mir das heute oft schwer. Privat nutze ich daher als Abwechslung oft Hörbücher. Ach, und an einem kleinen privaten Projekt sitze ich derzeit auch: Es wird zwar kein Roman, hoffentlich jedoch trotzdem mein eigenes Buch …
  • Dein Fazit:
    Ich liebe meinen Beruf, auch wenn ich mich manchmal frage, wie mein Alltag heute aussehen würde, wenn ich Hobby-Schriftstellerin „geblieben“ und Landschaftsgärtnerin geworden wäre.

Andreas Scheunert, Fotograf

Foto: © Andreas Scheunert

Andreas Scheunert,
Fotograf →


  • Gib uns Details!
    Seit meiner Kindheit habe ich mich für die Fotografie interessiert und gemeinsam mit meinem Cousin mit einer Super 8 Kamera experimentiert, Fotos geschossen und diese dann selbst entwickelt. Inzwischen arbeite ich seit vielen Jahren erfolgreich und mit Leidenschaft als freiberuflich arbeitender Fotograf.
  • Umsetzung?
    Ich habe zwar erst einmal einen Bauberuf erlernt, war aber nicht wirklich glücklich damit. Danach bin ich zum Bund und verbrachte meine Wehrdienstzeit als Fotograf bei der Luftwaffe. Spätestens da war mir klar, ich schule um und mache eine fotografische Ausbildung. An diese schloss ich ein Fernstudium zum Werbegrafiker an, um mir noch mehr Know-how über Fotografie anzueignen.
  • Vor- und Nachteile:
    Ich liebe die Selbstständigkeit, die ich als Freiberufler genieße, und, dass ich mir als solcher meine Zeit frei einteilen kann. Wichtig ist, dass man – eigentlich wie in jedem Job – immer wieder nach rechts und links schauen muss, um am Ball zu bleiben. Checken, was die Konkurrenz macht, sich ständig weiterbilden. Man sollte hungrig bleiben, nicht nur unbedingt auf den Umsatz schauen, sondern Projekte angehen, die einem neugierig machen und Spaß versprechen.
  • Dein Fazit:
    Natürlich ist es perfekt, wenn man sein Hobby zum Beruf machen kann, da wo es funktioniert und wenn man gut genug ist. Denn in der Fotografie ist es so: Entweder man hat den Blick für das Motiv, oder man hat ihn nicht. Da spielt es auch keine Rolle, ob man technisch ausgebildet ist und über eine supertolle Kamera verfügt. Wer den Blick nicht hat, bei dem wird es nicht funktionieren.

Ricardo Schwarz, Kunstmaler

Foto: © Ricardo Schwarz

Ricardo Schwarz,
Kunstmaler →


  • Gib uns Details!
    Ich bin Kunstmaler – oder Künstler geworden. Ich male eigene Bilder, stelle diese aus, verkaufe sie oder male im Auftrag für Kunden zuvor festgelegte Motive. Das nun seit 10 Jahren.
  • Umsetzung:
    Nachdem ich meine kaufmännische Ausbildung hinter mir hatte und als Stellv. Filialleiter bei einem Lebensmitteldiscounter gearbeitet habe, wusste ich, das ist zwar ein schöner Beruf aber nicht meine Berufung – nicht das, was ich gern bis zur Rente oder darüber hinaus machen will. Ich habe mir damals 3 Monate Auszeit verschafft, um abzuwägen, was mein Weg ab jetzt vorsehen könnte. Die Malerei war immer schon ein Hobby, ich hatte auch schon Bilder für „Kunden“ gemalt. Aber könnte das mein Beruf werden, so ohne passendes Studium. Ich begann mich in den doch sehr komplizierten Markt einzulesen, ein klares ja oder nein fand ich damit aber nicht. Durch die kaufmännische Ausbildung wusste ich, dass ich auf fixe also planbare Einnahmen kommen muss. Nur mit Kunst ist das – besonders zu Anfang – gar nicht so einfach. Ich arbeitete aber immer schon gern mit Menschen und hatte schon im Einzelhandel Spaß dabei, die Azubis anzuleiten. Also eruierte ich, inwieweit sich Kunst und diese Leidenschaft verbinden ließen und stellte so meine ersten Workshopideen zusammen. So ausgestattet, habe ich damals über das Jobcenter eine 9-monatige Gründungsbeihilfe beantragt und mit meinem Konzept losgelegt. Sprich, Bilder malen und parallel dazu meine Workshops vermarkten. Das lief zwar damals viel langsamer, als ich gehofft hatte, zum Schluss aber gut, sodass ich auch nach den 9 Monaten noch bestehen konnte.
  • Vor- und Nachteile:
    Ein wichtiger Vorteil ist klar die Motivation, denn die ist eine völlig andere. Egal, was man in seiner Selbstständigkeit macht, man selbst erntet die Früchte seiner Arbeit. Natürlich nur, wenn man die Motivation in sich findet, sich komplett einzubringen und auch vor stressigen Zeiten keine Angst hat. Gerade am Anfang sind Urlaub und freie Wochenenden eher selten. Doch wenn man sein Hobby zum Beruf gemacht hat, dann empfindet man es gar nicht so schlimm, viel zu arbeiten und auch mal an seine Grenzen zu gehen. Doch dann besteht das Risiko, dass man sich selbst viel zu schnell ausbrennt, dass man die Freude an dem verliert, was einem vorher Spaß gemacht hat. Da sind Selbstkontrolle und Reflektion wichtig.
  • Dein Fazit:
    Selbstständigkeit, gerade in der Kunst, ist immer ein Drahtseilakt. Auf der einen Seite kann man seinen Traum leben und seine Zeit mit dem füllen, das man liebt. Auf der anderen Seite besteht das Risiko, sich völlig aufzuopfern und auszubrennen. Findet man hier eine gute Balance, dann ist es unglaublich erfüllend. Nur sollte einem auch immer klar sein, dass man leider auch heute noch, mit dem Berufsbild des Künstlers nicht überall ernstgenommen wird. So wie die Künstler lernen müssen, dass sie auch Unternehmer sind, muss den Leuten bewusst sein, dass Künstler von ihrer Arbeit leben. Es ist eine Lebensaufgabe, in dieser Branche seinen Weg zu finden, aber auf jeden Fall eine erfüllende!

Jenny Pech, Notfallsanitäterin

Foto: © Chris Ebert, Feuerwehr Leipzig

Jenny Pech,
Notfallsanitäterin, Berufsfeuerwehr der Stadt Leipzig →


  • Gib uns Details!
    Ich bin seit vielen Jahren Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr in meinem Heimatort. Da Feuerwehr und Rettungsdienst in vielen Punkten zusammenarbeiten, wollte ich die Verbindung zu beiden Berufen herstellen. Die Ausbildung zum Notfallsanitäter, die ich gerade absolviere, bietet mir eine perfekte Ergänzung zu meinem Hobby und in Kombination zum Brandmeister erschließen sich mir vielfältige Karrieremöglichkeiten.
  • Umsetzung:
    Mein Plan für die Zukunft war schon immer, bei der Berufsfeuerwehr Leipzig zu arbeiten. Neben der Laufbahnausbildung zum Brandmeister hat mich auch die Position auf dem Rettungswagen interessiert. Sportlich war ich immer schon aktiv. Auf den Sporttest habe ich mich intensiv vorbereitet. Meine Kameraden aus der „Hobby-Feuerwehr“ haben mich dabei unterstützt. Meine Leidenschaft zum Beruf und mein „Blaulicht-tick“ haben dann wohl den Rest erledigt. Jetzt absolviere ich eine Ausbildung zur Notfallsanitäterin bei der Berufsfeuerwehr Leipzig. In der Ausbildung erlerne ich notfallmedizinische Grundlagen, um im Notfall Menschen das Leben retten zu können. Dieser Beruf macht mir extrem viel Spaß, weil ich ständig mit Menschen zusammenarbeite und in Notfallsituationen im Team überlebenswichtige Schritte einleiten kann.
  • Vor- und Nachteile:
    Nachteile gibt es eigentlich keine. Ich liebe meinen Beruf, da ich darin vollkommen aufgehen kann. Der Leidenschaft zu meinem Hobby hat es aber nicht geschadet. Im Gegenteil, jetzt kann ich Erlerntes aus meiner Ausbildung zu Hause an meine Kameraden weitergeben. Mein Beruf fühlt sich für mich nicht an wie eine Arbeit, der ich nur zum finanziellen Zweck nachgehen muss, sondern als könnte ich mein Leben lang meinem Hobby nachgehen. Ich fahre jeden Tag mit einem Lächeln auf die Wache und kann nicht genug bekommen.
  • Dein Fazit:
    Ich bin, seit ich denken kann, bei der Feuerwehr und für mich gibt es nichts Schöneres als im Team mit meinen Kameraden Einsätze abzuarbeiten. Auch im Rettungsdienst ist dieser Teamgeist spürbar. Ich kann jedem empfehlen, sein Hobby zum Beruf zu machen, da ich in den Berufsalltag die Leidenschaft und den Spaß einer Freizeitaktivität einbauen kann. Somit fühlt es sich für mich nicht an wie Arbeit. Es gibt ein altes Sprichwort von Konfuzius dem ich zu 112 % zustimmen kann. „Wähle einen Beruf, den du liebst, und du brauchst keinen Tag in deinem Leben mehr zu arbeiten.“

Eric Tappert, Koch

Foto: © Sophienkeller im Taschenbergpalais

Eric Tappert,
Koch, Sophienkeller
Dresden →


  • Gib uns Details!
    Kochen war schon immer meine Leidenschaft.
  • Umsetzung:
    Ich habe mich aufgrund einer Empfehlung von Bekannten im Sophienkeller in Dresden um ein Praktikum und danach um einen Ausbildungsplatz beworben. Inzwischen habe ich meine Lehre beendet und arbeite als Koch in meinem Ausbildungsbetrieb.
  • Vor- und Nachteile:
    Viele sagen, sein Hobby zum Beruf zu machen, ist nicht die beste Idee, da man sich eine neue Beschäftigung für die Freizeit suchen muss. Aber ich habe es eher als Möglichkeit gesehen, mein Wissen und meine Fähigkeiten zu verbessern und etwas Neues zu lernen, das einem vorher vielleicht nur vom Hörensagen bekannt war. Was einem am Anfang schwerfällt, sind die Arbeitszeiten, aber daran habe ich mich sehr schnell gewöhnt.
  • Dein Fazit:
    Es war für mich eine der besten Entscheidungen, mein Hobby zum Beruf zu machen und ich würde es, glaube ich, nochmal machen.

Cora V. Stokowsky, studiert Medieninformatik an der BA Dresden

Foto: © Fotostudio Margarita

Cora V. Stokowsky,
studiert Medieninformatik an der BA Dresden →


  • Gib uns Details!
    Ich habe den Studiengang Medieninformatik gewählt, da sich in diesem meine Hobbys wie Zeichnen (traditionell und digital), Fotografie und generell die Arbeit mit Computern wiederfinden. Entwickelt haben sich die Hobbys bereits in der Schulzeit und ich entdecke immer wieder Neues in diesen.
  • Umsetzung:
    Bereits während der Schulzeit wählte ich für den Berufsinformationstag (Fotostudio) und Praktika (Werbefirma) Firmen, wo ich mein Hobby mit einbringen konnte.
    Dazu kamen intensive Internetrecherche, der Besuch von Hochschulangeboten sowie – mit Fragen und Notizen bewaffnet – Termine der Studienberatung des Jobcenters.
    Im Anschluss informierte ich mich regelmäßig auf der Seite der BA Dresden bezüglich der Praxispartner und bewarb mich dort. Im Team der Firma Sandstorm bin ich jetzt seit einem Jahr.
  • Dein Fazit:
    Auch wenn ich nicht alle meine Interessen im Beruf verwirklichen kann – so gibt es weniger Aufgaben in denen Fotografie oder künstlerisches Arbeiten/Zeichnen gefragt und mehr, in denen Programmierfertigkeiten gefordert sind – bin ich mit meiner Berufswahl sehr zufrieden. Das Lernen fällt mir leichter, wenn ich motiviert bin, Gelerntes zeitnah praktisch austesten kann sowie Spaß und Freude an meinem Studium habe und die „Sandstormees“ mir immer mit Rat und Hilfe zur Seite stehen.

Tina Kupke, Fotografin

Foto: © PK Fotografie

Tina Kupke,
Fotografin


  • Gib uns Details!
    Mit dem Einzug meines ersten eigenen Welpen Fynn, einem Australian Shepherd, fand ich meine Leidenschaft für die Tierfotografie. In meiner Jugend träumte ich bereits davon, Fotografin zu werden. Nun fand ich meinen Bereich: die Tierfotografie.
  • Umsetzung
    Ich arbeite leidenschaftlich gern mit Hunden und deren Zweibeinern. Daraus entwickelte sich dann das Interesse am Hundetraining und der Ernährung von Hunden. Alles spielt irgendwie zusammen. In der Fotografie möchte ich gern fröhliche Bilder, ohne Druck und Stress. Dazu muss ich wissen, wie ich den Hund, aber auch den Menschen motivieren kann. Ich muss Fehler der Besitzer erkennen und ihnen erklären, wie Situationen für den Hund angenehmer werden. Dazu kam, dass meine Hunde etwas speziell im Verhalten sind und nicht immer einfache „Tutnixe“. Also arbeitete ich mich mehr und mehr ins Verhalten von Hunden ein und gebe inzwischen auch Gruppenkurse in einer Hundeschule. Der Vorteil: Ich fotografiere auch schwierige, teilweise aggressive Hunde und kann mit diesen umgehen.
  • Vor- und Nachteile
    Vor- und Nachteile gehen Hand in Hand. Einerseits lebt man seinen Traum, man „arbeitet“ nicht mehr und liebt das, was man tut. Andererseits darf man die Leidenschaft nicht verlieren und sich selbst nie vernachlässigen. Die Balance zu finden, ist wichtig. Ein besonderer Vorzug ist es, ständig neue Welpen kuscheln zu dürfen 😀 Mein Job wird nie langweilig und stellt mich immer wieder vor neue Herausforderungen.
  • Dein Fazit
    Mach dein Hobby zum Beruf und du musst nie wieder arbeiten ; ) Auch wenn es nicht leicht ist, ich würde es immer wieder so machen.

Max Mohs, Torhüter beim HC Elbflorenz

Foto: © HC Elbflorenz Dresden e. V.

Max Mohs,
Torhüter beim Handball-Zweitligisten HC Elbflorenz →


  • Gib uns Details!
    Es war schon immer mein Traum, so intensiv wie möglich Handball zu spielen. Als dann die Möglichkeit kam, Geld mit meiner größten Leidenschaft zu verdienen, musste ich nicht lange überlegen.
  • Umsetzung:
    Ich hatte das Glück, frühzeitig in Magdeburg spielen zu dürfen und konnte mich über die Jahre in den Leistungsbereich hocharbeiten.
    Auch wenn es vielleicht schwerfällt, darf man nie aufhören, an sich zu glauben. Man sollte sich immer neue Ziele setzen, die man erreichen will/kann und dann den nächsten Schritt wagen.
  • Vor- und Nachteile:
    Vorteil ist ganz klar, dass man seiner Leidenschaft nachgehen kann und damit Geld verdient. So hat man meistens Spaß und fühlt sich wohl. Ich finde, das ist die Hauptsache. Im Mannschaftssport ist man auch nie alleine, was vieles leichter macht.
    Nachteil ist, dass man keinen geregelten Arbeitsalltag kennenlernt und die Umgewöhnung später schwerfallen könnte bzw. dass man den Blick fürs normale Berufsleben verliert.
  • Dein Fazit:
    Jeder sollte den Traum haben, sein Hobby zum Beruf zu machen, damit man Spaß an seinem Beruf hat und das Leben genießen kann. Andererseits muss man natürlich auch hart arbeiten, um seine Ziele zu erreichen.

Sophie, Leitstellendisponentin

Foto: © Andrea Seidel

Sophie,
Leitstellendisponentin, Berufsfeuerwehr der Stadt Leipzig →


  • Gib uns Details!
    Ich arbeite seit Juni 2016 in der Integrierten Regionalleitstelle Leipzig als Leitstellendisponentin. Mit der Zuschaltung der Leitstellen des Landkreises Nordsachsen und des Landkreises Leipzig sind meine Kollegen und ich nunmehr für die rettungsdienstlichen und feuerwehrtechnischen Notrufe dieser beiden Gebietskörperschaften und der Stadt Leipzig zuständig. Wir disponieren die entsprechenden Kräfte und Mittel der Feuerwehr, des Rettungsdienstes und des Krankentransportes, leisten Erste Hilfe am Telefon und bearbeiten noch jede Menge anfallende Hilfeersuche im 24 h-Dienst.
  • Umsetzung:
    Mein Hobby ist seit mittlerweile 15 Jahren die Freiwillige Feuerwehr. Schon als Jugendliche beeindruckten mich immer die Kollegen des Rettungsdienstes und deren medizinische Kenntnisse, in gemeinsamen Einsätzen. Nach LKW-Führerschein, Sprechfunk- und Atemschutzlehrgang, war dann klar, dass ich nach der Schule eine Ausbildung zum Rettungsassistenten machen werde. Mit der Arbeit in der Leitstelle habe ich den Verbindungspunkt zwischen beiden Leidenschaften gefunden. Heute fahr ich nebenberuflich Dienste im Rettungsdienst, bin stellvertretende Wehrleiterin einer Freiwilligen Feuerwehr und hauptberuflich Leitstellendisponentin. Ein Leben voller Blaulicht – die perfekte Kombination.
  • Vor- und Nachteile:
    Verständnis füreinander: Bei Einsätzen der Freiwilligen Feuerwehr kann man schnell mal die „helfende Hand“ der Kollegen auf dem Rettungswagen bei der Patientenversorgung sein, falls es mal chaotisch wird. In der Leitstelle alarmiert man die eigenen Kameraden der Feuerwehr und fiebert bei Einsätzen mit, bei denen man eigentlich nur vor dem PC sitzt. Auf dem Rettungswagen hingegen, fragt man sich, was einige Patienten wohl im Notrufgespräch noch gesagt haben könnten. Man kennt sich, ist in allen drei Bereichen akzeptiert und vielleicht ist der ein oder andere doch froh, eine bekannte Stimme an Funk oder Telefon zu hören.
    Mit Hobby und Job, der solch eine Aufmerksamkeit und Belastbarkeit fordert, ist es natürlich manchmal schwer abzuschalten. Man spricht privat noch mit den Kameraden der Feuerwehr über aufregende Einsätze auf Arbeit, oder über Telefonate und Patienten, die einen bewegt haben. Ein Abschluss ist schwierig, aber mit anderen Hobbys und Erlebnissen kann man dann doch die Kurve bekommen, für einen Moment raus aus dem Blaulichtbusiness.
  • Dein Fazit:
    Mein Hobby hat mir den Weg für meinen beruflichen Werdegang geebnet. Die Zusammenarbeit von Rettungsdienst, Feuerwehr und Leitstelle und unter allen Kollegen und Kameraden ist elementar. Einer funktioniert nicht ohne den anderen und es ist unheimlich schön, einen kleinen Teil dafür zu leisten.

Lisa Lange, Hundetrainerin

Foto: © Wundertüte Photography

Lisa Lange,
Hundetrainerin →


  • Gib uns Details!
    Aktuell bin ich gerade dabei, mein Hobby zum Beruf zu machen. Agility ist seit vielen Jahren meine Leidenschaft. Agility ist eine Hundesportart, bei dem der Mensch seinen Hund durch einen Hindernisparcours führt.
  • Umsetzung:
    Wir Agility-Sportler trainieren meist auf einer Wiese und suchen uns für die kältere Jahreszeit eine Indoor-Möglichkeit. Die haben wir, mein Mann und ich, gesucht, gefunden, mit viel Elan ausgebaut und modernisiert. Dafür haben wir extra einen Kredit aufgenommen – was man nicht alles für sein Hobby tut. Außerdem habe ich einen weiteren Trainerschein für Hoopers absolviert, eine neue Sportart für Hunde, die gerade für ältere Hunde perfekt ist, weil diese ja trotzdem bewegt und geistig ausgelastet werden sollten. Ab 2022 möchte ich Hoopers auf dem Außengelände anbieten.
  • Vor- und Nachteile:
    Nachteile sind ein großer Kredit, den ich für das Vorhaben benötigte und die Arbeit, die es erst einmal braucht, um dorthin zu kommen, wo ich jetzt stehe. Es sind so viele Baustellen. Mein Projekt war und ist kein Zuckerschlecken und ohne die Unterstützung meines Mannes wäre das absolut nicht möglich.
    Wie bei jeder anderen Selbstständigkeit auch, bin ich flexibel bei meiner Zeiteinteilung. Das ist ein Vorteil. Man hat Spaß an der Arbeit, die man macht und weiß, wofür man etwas tut. Hunde spielen in meinem Leben eine sehr, sehr große Rolle. Sie sind Familienmitglieder für uns und es ist einfach wunderschön, dass sie mich nun rund um die Uhr begleiten und an meiner Arbeit teilhaben können.
  • Dein Fazit:
    Diesen Weg zu gehen, war richtig. Ich fühle mich gut damit, bin allerdings auch froh, dass die große Anstrengung und viele Arbeit langsam ein Ende finden.
Erstellt am 15. September 2021 Drucken
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